Wellnessurlaub im Zillertal

Ich möchte Ruhe. Entspannung. Tief ein- und wieder ausatmen. Und wenn ich mal die Zeit dafür habe? Dann gelingt es mir nicht. Zum Verrücktwerden, oder? Ich habe im schönen Zillertal vielleicht nicht so viel geruht wie ich wollte, doch das machte die Tage nicht weniger wertvoll. Denn die Berge und ich? Das passt zusammen – wie Arsch auf Eimer, wie man so schön sagt. Das sieht man mir nicht an? Das überrascht? Ja wieso eigentlich? Beim Wandern habe ich ja keine Blüschen und Kleider an.

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Unser Hotel

Wellness meets Sport: Das „Hotel Held“ (click here) in Fügen ist für mich wie ein kleiner, wahr gewordener Traum. Nach sechsstündiger Autofahrt und einen kleinen Nickerchen, öffnete ich meine Augen und wähnte mich im Paradies. Klingt übertrieben? Vielleicht, aber für mich hat es sich in diesem Moment wirklich so angefühlt. Vielleicht lag es an der stressigen Zeit, die hinter mir liegt. An den vielen Hausarbeiten und Projekten, die ich mir gleichzeitig aufhalste. Doch plötzlich entspannten sich meine Schultern, mein Wirbelsturm im Kopf legte sich und in mir kam ein Gefühl tiefster Zufriedenheit auf. So muss es sich anfühlen, wenn man seine innere Balance wiedergefunden hat. Was für mich Berge sind, ist für andere vielleicht das Meeresrauschen. Wenn ich hoch zu den weiß getünschten Gipfeln schaue, kommen mir meine „Probleme“ auf einmal ganz, ganz klein und lächerlich vor. Was diese Berge schon für Stürme überlebt und Katastrophen gesehene haben. Nichts konnte sie erschüttern. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was es mir für eine Kraft geben würde, wenn ich diesen Anblick jeden Tag genießen könnte.

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Im Hotel angekommen zog ich mir zuallererst meinen Badeanzug über und verabschiedete mich in den Wellnessbereich. In einen der drei Ruheräume (Heubetten-, Panorama-Zirben-, und Salzruheraum) machte ich es mir dick eingemummelt, mit Blick auf die Berge, einem guten Buch und köstlichen Tee gemütlich. Danach schwamm ich meine Runden (Bewegung muss jeden Tag sein) und ließ meinen ersten Wellnesstag in zwei der sieben Wohlfühlsaunen ausklingen. Mein Favorit war hierbei definitiv die Hüttensauna. In einen kleinen Holzhäuschen – was optisch an eine Almhütte hoch in den Bergen erinnerte – konnte man wirklich die Zeit vergessen. Wer mutig genug ist, kann anschließend in einen großen Holzbottich mit eiskaltem Wasser springen.

Ich spürte während unseres Urlaubs, wie wichtig Wellness und Me-Time doch ist. Nicht nur meinem Äußeren tat das ausgiebige, tägliche Wohlfühlprogramm gut, auch meine Seele fühlte sich gestreichelt. Mir ging es von Tag zu Tag besser.

Abends freute ich mich immer auf das 4-bis 5-Gänge-Menü. Jeden Tag konnten wir zwischen mehreren Gerichten wählen. Die Portionen waren klein, aber exquisit – ich habe lange nicht so gut gegessen.

Was tun im Zillertal?

Wandern – das ist meine erste Antwort. Wir liefen täglich bis zu 25.000 Schritte – zu Fuß erkundet sich die Welt einfach am besten. Als großer Fan der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ pilgerten wir zu den bekanntesten Drehorten in Going und Ellmau. So konnten wir den „Gruberhof“ und die Arztpraxis von innen besichtigen. Das Schöne daran war, dass wir viele Leute kennenlernten, die unsere Leidenschaft zu den Bergen teilten. Man kam mit so vielen herzlichen, interessanten Menschen ins Gespräch – es war, als gäbe es in den Bergen keine negativen Energien, keine schlechte Laune, keine Weltkatastrophen. Für ein paar Tage waren wir fern von allem Übel, das sich derzeit auf unserer Erde abspielt.

Am Mittwoch machten wir uns ganz früh am Morgen auf, um zum Harter Wasserfall zu wandern. Zwar musste man von unserem Hotel aus nur etwa eine Stunde Wanderweg einrechnen, aber der hatte es in sich! Der Weg ging 90% der Zeit steil bergauf – perfektes Po- und Beintraining also. Der Anblick, wenn man denn dann (endlich) am Ziel angekommen war, machte aber alle Anstrengung wieder gut.

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Unser Urlaubsort Fügen selbst lässt sich am besten mit „klein, aber fein“ beschreiben. Wir spazierten oft in das Städtchen und bewunderten die schönen Häuser, mit ihren prächtigen Balkonen und schönen Gärten. Im Zentrum selbst finden sich viele entzückende Cafés und liebevoll eingerichtete Boutiquen. Wie so oft im Urlaub, ließ ich mich modisch vom Stil der Einheimischen inspirieren. Die Zillertaler Damen sind traditionsbewusst, praktisch, aber dennoch sehr modisch. Ich habe viele moderne Interpretationen von Trachten gesehen, die auch im alltäglichen Leben stolz getragen wurden. Auch sah ich viele Boots mit verspielten Details, wie Perlen und Strass und zahlreiche dicke, überlange Mäntel und Parkas. Ich selbst fand für mich eine kürzere Fake-Fur-Jacke. Meine Schwester konnte ich damit zwar nicht überzeugen, mich selbst erinnerte sie jedoch schmunzelnd an die Damen in Kitzbühel.

Auch während unserer kleinen Shoppingtour kamen wir oft mit den verschiedensten Menschen ins Gespräch. Bei uns zuhause würde das nie passieren. Hier scheinen die Leute wirklich viel offener, freundlicher und ehrlich interessiert an ihren Mitmenschen zu sein. Das machte unseren Urlaub gleich noch einmal schöner, weil wir uns Tag für Tag von der Herzlichkeit der Leute anstecken ließen.

Um unseren Urlaub nicht so plötzlich enden zu lassen, legten wir auf unseren Heimweg noch einen Stopp am Tegernsee ein. Mit einen Latte Macchiato in der Hand erkundeten wir die Gegend und wieder einmal war ich einfach nur total baff, wie wunderschön ein Ort sein kann.

Fazit

Hier kann man durchatmen. Zu sich selbst finden. Die Batterien wieder aufladen. Diese Urlaubswoche fühlte sich wie eine ausgiebige Yoga-Session an. Ich begab mich (unbewusst) auf die Suche nach meiner inneren Balance und fand sie. Ich weiß nun, dass ich mich im Alltag nicht oft genug selbst auf den Zettel habe. Es wurde einfach Zeit, dass ich mich selbst mehr wahrnehme, mir Gutes tue, meine eigene Seele streichle. Das gelang mir hier im Zillertal überraschend gut – ich hatte viel Zeit, um die Gedanken kreisen zu lassen und war gezwungen, mir selbst auch mal genug zu sein. Und das tat gut – verdammt gut! Und ich weiß nun auch, dass es für mich nicht reicht, nur einmal im Jahr in den Bergen zu sein. In Gedanken plane ich schon den nächsten Kurzurlaub. Vielleicht über Silvester?

 

Life Update

Das Herbstkind in mir ist erwacht. Vielleicht liegt es am ewigen Sommer, aber dieses Jahr bin ich besonders auf Winter eingestellt. All meine Sommersachen sind aus dem Kleiderschrank verbannt, auf meiner Kommode reihen sich Duftkerzen aneinander, ich genieße die ersten Lebkuchen und auch in meinem Bücherregal hält der Herbst Einzug. Ich freue mich auf lange, gemütliche Abende und eine entschleunigte Zeit. Denn nach fünf umfangreichen Hausarbeiten und vielen Arbeitstagen, freue ich mich auf etwas Ruhe und Besinnlichkeit. Geht es Euch auch schon so?
Was ich in den letzten Tagen gemacht habe und was demnächst ansteht, seht ihr hier:

Gelesen

Ich bin eine leidenschaftliche Leserin, aber in den letzten Wochen habe ich aufgrund der vielen Hausarbeiten kaum ein Buch gelesen. Dafür brenne ich jetzt besonders sehr darauf „Die Schwestern von Mitford Manor“ zu lesen. Was ich mir erhoffe? Eine gelungene Mischung aus „Die sieben Schwestern“, „Downton Abbey“ und Agatha Christie.

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Netflix

Zeit für’s Herz: Dadurch, dass ich in der letzten Zeit viel um die Ohren hatte, brauchte ich etwas für die Seele. Etwas zum Entspannen und Runterkommen. Meine Medizin: „Call the Midwife“. Es ist noch eine Untertreibung, wenn ich schreibe, dass ich diese Serie liebe. Sie hat alles, was ich brauchte: Dramatische Geschichten, die zum Großteil auf wahren Fällen beruhen, tolle, gut durchdachte Charaktere, eine Wohlfühl-Atmosphäre und Spannung, ohne, dass man zu sehr nachdenken muss.

Meine Empfehlung also: Schaut unbedingt mal rein! Und für alle, die nicht genug bekommen können: Lest die Bücher von Jennifer Worth. Gut geschrieben, nicht zu verkitscht, aber absolut fesselnd.

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Und das Beste zum Schluss: Gerüchten zufolge wird die 6. Staffel noch diesen Herbst auf Netflix zusehen sein!
Trixie

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Nachdem ich in kurzer Zeit alle fünf verfügbaren Staffeln geschaut habe, musste natürlich etwas Neues her. Derzeit versuchen Tom und ich uns an „The Frankenstein Chronicles“ – also etwas Düsteres, passend zur Jahreszeit. Noch kann ich nicht wirklich viel sagen, aber ich werde berichten.

Sport

5 Monate täglich Sport. Ja – ich kann voller Stolz sagen, dass ich das (bis auf 4 Tage krankheitsbedingter Pause) geschafft habe. Besonders gern schiebe ich die Workouts von Pamela Reif in meinen Tag ein. Früh vor der Arbeit oder am Abend vor den Zu-Bett-Gehen.

Momentan motivieren mich verschiedene Challenges besonders. Diese hier habe ich zusammen mit meiner Familie durchgezogen. Die nächste kommt auf jeden Fall! Außerdem haben wir uns für den Herbst vorgenommen, mindestens einmal die Woche schwimmen zu gehen. Ich glaube, das ist besonders jetzt im Winter eine gute und angenehme Möglichkeit, um fit und ausdauernd zu bleiben. Das Beste: Danach geht es ab in die Sauna 🙂

Modelbauch

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Gekauft

Gar nicht so viel: Ich konnte lediglich nicht an diesen Zara-Blazer vorbeigehen, den ihr bereits im letzten Post gesehen habt. Ich liebe, liebe Bouclé-Jacken – nun habe ich auch endlich ein helles Modell gefunden.

Außerdem landeten diese Ohrringe und die Libellen-Kette in meinem Einkaufskorb. Eigentlich wollte ich in meiner Mittagspause nur schnell etwas essen, doch wie es das Schicksal so will, blieb ich am Schaufenster hängen und verguckte mich schlagartig in diesen adretten Schmuck.

Und nun zum Highlight: Ich habe ihn – den Lippenstift, den Meghan Markle am liebsten trägt. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass hier alle Marketingstrategien aufgegangen sind. Und auch ich muss zugeben, dass Adel bei mir einfach immer zieht. Doch tatsächlich habe ich schon sehr lange den schönen Nudeton auf Meghans Lippen bewundert und als ich eines Tages las, dass es sich hierbei um den Charlotte Tilbury Lippenstift in der Farbe „Victoria“ handelt, musste ich zugreifen. Der Clou: Nicht nur bei Meghan ist der Ton beliebt, auch Victoria Beckham, nach der diese Nuance übrigens benannt wurde, soll ihn regelmäßig tragen.

Leseliste

Herbstzeit ist Lesezeit: Nun, da wieder einige ruhige Wochen auf mich zukommen, habe ich mir eine kleine Leseliste erstellt. Im Herbst darf es literarisch ruhig mal etwas düsterer zugehen. Ganz oben auf meiner Must-Read-List: Mein erster Agatha-Christie-Roman! Ganz klassisch möchte ich mit „Mord im Orientexpress“ anfangen, oder würdet ihr mir ein anderes Buch zum Einstieg empfehlen?

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Wohin?

Urlaub, ich komme: Für mich geht es am Montag in die Berge. Um genauer zu sein: Nach Fügen. Ich freue mich wie ein Schneekönig auf ein paar Tage Erholung. Wir übernachten im Wellnesshotel Held, in dem wir auch schon letztes Jahr nächtigten. Dort will ich meine Batterien wieder neu auftanken. Das bedeutet: Viel Wellness, Sport, aber auch ganz, ganz viel Nichts-Tun.

Was sonst so los war:

Für mich ging es am 22. September mal wieder auf den Laufsteg. Dort durfte ich unter anderem für den syrischen Haute-Couture-Designer Aziz Harbak laufen. Seine Mode hat mich wirklich umgehauen: Feminine Schnitte, die den weiblichen Körper perfekt in Szene setzen, sinnliche Farben und Stoffe, sowie ein Hauch Nostalgie. Außerdem durfte ich mich in einen hautengen Kleid, wie eine waschechte Braut fühlen. Ein schöner Ausflug in die Glamour-Welt!

Aziz Harbak

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Was werden nur die Anderen denken?

Ein Samstagabend: Ich liege schon im Bett, habe es mir gemütlich gemacht: Duftkerzen brennen, ein aufgeschlagenes Buch wartet geduldig auf meine Aufmerksamkeit, das grelle Licht des Laptops leuchtet mich noch an – bis eben saß ich noch an einen Blogpost und wollte die frisch geschossenen Bilder bearbeiten. Auf die Fotos bin ich heute besonders stolz: Outfit und Location harmonieren, das Licht haben wir besonders gut abgepasst. Ich greife zum Handy, möchte noch schnell ein letztes Foto auf Instagram posten. Doch plötzlich halte ich inne. Von Gemütlichkeit keine Spur mehr. Die Geister der Nacht haben mich wieder einmal eingeholt.

Die Geister der Nacht – das sind Zweifel, mangelndes Selbstbewusstsein und die Stimmen der Anderen. Was werden meine Follower nur denken, wenn ich heute schon wieder ein Outfitbild hochlade? Finden sie mich eingebildet, selbstverliebt, kamerageil? Oder freuen sie sich über ein kleines Update, ein Lebenszeichen von mir? Sehen sie die harte Arbeit hinter diesem schlichten Bild? Oder beachten sie mich gar nicht und scrollen im Feed weiter nach unten?

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Nachts sieht alles negativer und düsterer aus – klar. Aber liegt es vielleicht gar nicht an der Tageszeit, sondern schlicht an mir und meinen kleinen Geistern, dass ich so zusammenzucke? Kaum einer wird merken, dass ich so mit mir kämpfe, dass so viele Gedanken auf einmal in meinem Kopf herumwirbeln. Aber so ist es: Ich kann nicht einfach tun und lassen was ich will. Bei allem was ich tue, bewegt mich vor allem eins:

Ich wünsche, dass Sie mich mögen. Dass niemand da draußen etwas schlechtes über mich denkt.

Und das grenzt mich ein. Ich baue mir einen eigenen Zaun, den ich nicht überwinden kann. Keiner da, der mir mit einer Räuberleiter hilft. Denn dieses Problem – das muss ich allein überwinden. Ganz allein. Nur stellt das für mich momentan eine schier unmögliche Aufgabe dar. Denn das Problem – das bin ich.

Ich weiß insgeheim ganz genau, dass es ein Utopie ist, von jedem gemocht zu werden. Und ganz am Rande: Möchte ich von Personen geliebt werden, die ich selbst nicht mag? Macht das Sinn? Nein, aber ich wünsche es mir dennoch. Und das verstehe ich nicht. Ich verstehe mich in diesem Punkt nicht. Und kann trotzdem nichts ändern…

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Vor einigen Tagen führte ich eine sehr interessante Unterhaltung: Es ging darum, dass bei mir nach außen hin alles vermeintlich perfekt wirkt. Freundliche Bilder, regelmäßige Reisen, hier und da neue Klamotten. Natürlich – wir stellen nur Bilder auf Instagram, die uns selbst gefallen. Aber dennoch ließ mich die Aussage nachdenken: Ich bin sehr zufrieden, wie alles ist. Ich mag mein Studium, meinen Nebenjob,  ich pflege meine vielen Hobbys, habe eine tolle Familie und einen Freund – mein Leben ist abwechslungsreich und erfüllt, vielleicht erfüllter als das der meisten Anderen. Doch trotzdem fühle ich mich oft so zerrissen. Kämpfe mit Selbstzweifeln, großen Unsicherheiten – kurz: Ich bin gefangen. Und wie schon gesagt: Ich bin selbst Schuld. Weil ich zu viel auf die Meinung der Anderen gebe.

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Vielleicht hatte ich deshalb das große Bedürfnis, mich meiner Gesprächspartnerin zu öffnen. Und klaren Tisch zu machen. Das eben auch ich mit Unsicherheiten kämpfe, dass ich große Zweifel habe und manchmal gar nicht so toll finde, was ich mache. Und ich hatte das Bedürfnis zu erzählen, wie es dazu kommt, dass ich so bin, wie ich bin. Andere sehen vielleicht nur die vielen Fotos und nehmen an, ich sei selbstverliebt. Dabei ist das Fotografieren und Fotografiert-Werden zu Hobby und Therapie für mich geworden. Weil ich mich durch Fotos und Mode ausdrücken kann – ich kann zu den Menschen werden, der ich gern sein will. Mode macht mich selbstsicherer und hilft mir, endlich mit mir im Reinen zu sein. Und es mag oberflächlich klingen, aber sobald ich schöne Fotos sehe, die aufwendig geplant wurden, löst das in mir Glücksgefühle und Stolz aus. Denn diese Fotos sind eben keine Schnappschüsse – das sind kleine Shootings. Vorab suchen wir Locations, ich plane das Outfit – wäge ab, ob es zum Hintergrund passen wird oder nicht, wir diskutieren, zu welcher Tageszeit die idealsten Lichtverhältnisse herrschen. Und soll ich Euch mal was sagen? Das macht mir verdammt viel Spaß. Und deswegen möchte ich die Bilder anschließend gern posten – doch diesem Schritt folgt der Gedanke, dass ich mich für meine Fotos rechtfertigen möchte. Weswegen ich schon wieder darauf zusehen bin, dass das nichts mit Selbstverliebt-Sein zu tun hat, dass das einfach mein Hobby ist – und mein kleiner, eigener Weg meine Unsicherheiten zu therapieren.

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Doch insgeheim weiß ich, dass diese Erklärungen nichts nützen würden. Denn – es ist traurig, ich weiß – die Leute sehen oft nur das, was sie sehen wollen. Und meine Rechtfertigungen blieben ungehört. Das sollte für mich ein Grund mehr sein, einfach das zu machen, was ich will – ohne dauernd an die Anderen zu denken. Und meistens veröffentliche ich auch wirklich alles, was ich möchte. Ich muss nur jedes mal einen inneren Kampf überwinden. Ich bin eine Kriegerin gegen mich selbst. Mit gezogener Waffe stürze ich mich ins Feld und versuche diese dummen Gedanken kalt zu machen.

Ich glaube nicht, dass das viele schaffen. Aber ich weiß, dass Einige solche Kämpfe mit sich führen – nicht nur ich. Und ich bin verdammt stolz, dass ich mich oft genug nicht von ihnen unterkriegen lasse und am Ende doch das mache, was ich will. Doch viele tun das nicht: In letzter Zeit habe ich so oft den Eindruck, dass die Menschen um mich herum nur so sind, wie sie sind, weil sie denken, dass es anderen gefällt. Sie kreieren eine Person, die von anderen – so nehmen sie an – bewundert und akzeptiert wird. Doch hauptsächlich spielen sie den Großteil ihres Alltags eine Rolle und verfolgen Ziele, die vielleicht die Anderen gut finden, sie aber in ihren tiefsten Inneren nicht. Sie sagen Sätze, die in den Ohren vieler Menschen toll klingen mögen, ihre Meinung sieht aber eigentlich ganz anders aus. Und eigentlich interessieren sie sich gar nicht so sehr für die Erderwärmung – aber sie posten es, weil die Anderen sie dafür bewundern werden.

Ich glaube, dass diese Personen oft selbst nicht bemerken, dass sie für die Anderen und nicht für sich selbst leben. Aber irgendwann kommen sie an einen Punkt, an dem es ihnen wie Schuppen von den Augen fällt. Und was machen sie? Sie leben weiter – und ändern vielleicht nichts.

Ein Thema das mich sehr beschäftigt. Das mich fragen lässt: Bin ich auch so? Ich erzähle es Euch ein anderes Mal.

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Hier seht ihr übrigens die Fotos, über die ich geschrieben habe. Und ich zeige sie Euch. Hier. Und auf Instagram. Pinterest sowieso. Wisst ihr warum? Weil sie Mühe gekostet haben. Weil sie mich stolz machen. Und vor allem: Weil sie mir gefallen. Egal, was andere denken werden. Denn in dieser Schlacht hab ich über mich selbst gesiegt.


Jeans – Levi’s

Blazer – Zara

Bluse – Zara

Schuhe – Puma

Schmuck – teils Vintage

Fotos: Tom Herold (click here)

Stadtliebe – München Part II

Ich habe es schon einmal gefragt: Kann es vielleicht Liebe sein? Und ich muss ehrlich sagen: Während ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich wirklich Schmetterlinge im Bauch. Ich mag München. Sehr. Und das nicht unbedingt wegen der Maximilianstraße oder des Odeonplatzes. Sondern eher, wegen den vielen kleinen, unaufgeregten Plätzchen. Den Geheimtipps. Was uns, jenseits von Marienplatz und Englischen Garten am besten gefiel? Lest selbst.

Vintage Shopping

Vielleicht bin ich ein kleiner Shopaholic. Doch trotz meiner Liebe zu schönen Sachen, schlummert in mir ein kleiner Sparfuchs. Über Schnäppchen freue ich mich wochenlang wie ein Kind. Das sind Glücksgefühle, die einfach nicht so schnell abklingen. In München schlug mein Schnäppchen-Herz sehr viel höher, denn noch nie in meinen Leben habe ich so viele schöne Secondhand-Läden auf einmal gesehen.

Flohmarkt im Olympiapark

Schatzsuche! So fühle ich mich, wenn ich über einen Flohmarkt schlendere. Ich liebe alte Dinge – sei es Porzellan, filigrane Figuren, Bücher, Schmuck oder Mode. Schon als Kind spazierte ich mit meinen Eltern regelmäßig über Flohmärkte und erfreute mich lang an meinen kleinen Schätzen – auch wenn sie für Andere oft nur ollen Krempel darstellten. Den schönsten Flohmarkt in meinem Leben besuchte ich während unseres Städtetrips nach München. Ich recherchierte vor unserem Urlaub ein wenig und fand heraus, dass zufällig gleich an unseren zweiten Tag ein großer Nachtflohmarkt im Olympiapark stattfand. Dort angekommen kam ich aus den Staunen – und Kaufen nicht mehr raus. Am Ende ergatterte ich einen wunderschönen dunkelgrünen Wintermantel und eine ebenfalls dunkelgrüne Seidenbluse (beides von Rich&Royal). Ich hatte wahrscheinlich wirklich großes Glück: Der Mantel, sowie die Bluse waren nigelnagelneu und sogar noch mit Preisschild. Was ich für beide zusammen hinblättern musste: Schlappe 50 Euro. Im Laden hätte ich allein für den Mantel schon 250 Euro zahlen müssen. Als alter Flohmarkt-Gänger, weiß ich aber natürlich auch, dass man super pünktlich da sein muss, um die besten Schnäppchen abzusahnen. 17 Uhr eröffnete der Markt offiziell. Wann Tom und ich da waren? 16:30. Und noch bevor alle anderen überhaupt erstmal einschneiten, hatten wir unsere Einkäufe schon in Sack und Tüten.

Ein ganz besonderer Moment: Mein Herz schlug höher, als plötzlich Nina und Patrick von „Fashiioncarpet“ neben mir standen. Ich lese ihren Blog seit ich 13 bin und bin nach wie vor ein riesiger Fan.

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Kleiderpracht

Wow, wow und nochmals wow: Schon das kleine Schaufenster sorgt bei Modeliebhabern für Schnappatmung. Traumhafter Schmuck, große Namen von Prada bis Dior und das alles für zahlbare Preise. Ich hätte Stunden in der Boutique „Kleiderpracht“ verbringen können. Der kleine Laden ist wunderschön eingerichtet. Nahezu in jeder Ecke warteten unzählige Schätze auf mich. Auf was ich es besonders abgesehen hatte? Schmuck. Ich erhoffte mir hochwertigen Schmuckstücke von bekannten Labels, am besten für einen kleinen Preis. Am Ende hatte ich die Wahl zwischen extravaganten Ohrringen, Armreifen und Ketten. Nach gründlichem Abwägen wanderte ein Armband von „Gabriele Frantzen“ in meiner Tasche.

Mein Tipp: Folgt „Kleiderpracht“ hier auf Instagram. Die Besitzerin Annette von Puttkamer ist eine wahre Stilinspiration und zeigt auf ihrem Profil neben Schmuckstücken aus den Laden hin und wieder auch ihre eigenen Looks.

Kleiderpracht: Kurfürstenstraße 49

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iki M.

Vintage trifft auf fair produzierte Mode. Die kleine – aber wohl bemerkt feine Boutique „iki M.“ ist sehr übersichtlich und minimalistisch eingerichtet. Hier hängen nur ausgewählte, besondere Teile. Die Philosophie der Ladenbetreiber: Organic Fashion im Mix mit Vintage-Teilen.

Alles wirkt sehr edel und – zugegeben: auch teuer. Doch der erste Blick trübt. Checkt man die Preisschilder, so wird schnell klar, dass die Preise mehr als fair sind. Ich gönnte mir diesen Tommy-Hilfiger-Blazer (dreimal dürft ihr raten: wieder einmal nagelneu mir original Preisschild) für 30 Euro. Mein wahrscheinlich größtes Schnäppchen in diesem Urlaub. Würde ich den Blazer direkt bei Tommy kaufen, so müsste ich mindestens 200 bis unglaubliche 300 Euro hinblättern.

iki M., Adalbertstraße 45

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Geheimtipps

Mooshammer-Mausoleum

Wie schon im letzten Post erwähnt: Ich habe einen etwas makaberen Tick: Ich muss auf jeder Reise die heimischen Friedhöfe besuchen. Ich weiß selbst nicht wieso, aber ich finde, die jeweiligen Friedhöfe sagen viel über die Bewohner einer Stadt aus. Was ich feststellte: Die Münchner wollen dekadent von dieser Erde gehen. Der Ostfriedhof ist ähnlich, wie der Wiener Zentralfriedhof eher eine Parkanlage. Wieder einmal kamen uns überall Spaziergänger und verliebte Paare entgegen. Unser Besuch hatte aber vor allem einen Grund: Ich wollte gerne das Mooshammer-Mausoleum sehen. Als Rudolph Moshammer starb, war ich gerade mal sieben Jahre alt. Trotzdem kann ich mich an ungewöhnlich viele Details erinnern. Die Skandale um sein Privatleben, der große Trauerzug durch ganz München, sein Hündchen Daisy und vieles mehr. In verschiedenen Reiseführern las ich zudem, dass das Mausoleum des Modezaren wirklich einen Besuch wert sei. Und ich muss sagen: Das stimmt. Wüssten wir nicht, wer hier seine letzte Ruhe fand, so hätten wir wirklich auf einen großen Politiker oder ein Mitglied der Wittelsbacher-Familie getippt – so groß und prächtig ist das Grabmal.

Essen und Trinken

Über den Dächern Münchens

Nichts für Leute mit Höhenangst. Ohne eine gründliche Recherche, hätten wir diesen zauberhaften Ort wahrscheinlich nie gesehen. Wir sind sieben Tage lang gefühlt jeden Tag an der Technischen Universität vorbeigegangen – lange ohne zu wissen, dass sich oben auf der Dachterrasse des Gebäudes ein hippes Café befindet. Keine Ausschilderung, keine kleinen Hinweisschilder – nichts deutet auf das Lokal hin. Und tatsächlich waren wir selbst immer noch skeptisch, als wir uns bereits im Aufzug befanden. Doch oben angekommen breitete sich vor uns eine unglaublich tolle Location aus: Rooftop-Bar meets Biergarten. Nirgends sonst hatten wir so eine tolle Aussicht auf Münchens Skyline. Ein würdiger Abschluss unserer Reise!

Café an der Uni: Ludwigstraße 24

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Cocktails schlürfen im Herzen der Stadt

Wie kann man den Tag schöner ausklingen lassen, als mit Cocktails und der Lieblingsperson? Tom und ich schlenderten fast jeden Abend durch Münchens Innenstadt – im Dunkeln zeigt sich für uns oft erst der besondere Charme einer Stadt. Durch Zufall blieben wir im „Platzl“ quasi gleich neben dem „Hofbräuhaus“ hängen. Hier kann man in entspannter Atmosphäre leckere und sehr exquisite Cocktails genießen. Ich probierte – ganz klassisch – einen Munich Mule.

Uns selbst wurde von Einheimischen ans Herz gelegt, einen großen Bogen ums Hofbräuhaus zu machen. Das Essen ist Massenabfertigung zu extrem teuren Preisen. Echte Münchner würden selten, bis nie einen Fuß in das bekannte Lokal setzten. Mittlerweile ist das Hofbräuhaus wirklich nur noch eine Bleibe für Touris.

Platzl, Sparkassenstraße 10

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Burger

Hier muss ich nicht viel sagen: Coole Typen, eine riesige Auswahl an Burgern (mit Fleisch, Fisch oder auch vegetarisch) und leckeren Side Dishes, dazu eine große Prise Münchner Gemütlichkeit und ein großartiges Ambiente. Hier fühlten Tom und ich uns – so als Burger-Liebhaber – wirklich wohl. Fernab von Touris genossen wir hier mehrere Male das leckere Essen. Mein Favorit: Der „Clubber“ (Hähnchen-Burger mit Ei und Bacon) zusammen mit Trüffelpommes. Mmmmmh

Hamburgerei, Brienner Straße 49

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Zurück ins Wirtschaftswunder

Achtung! Jetzt kommt mein ganz persönliches, großes Highlight: Wenn ich ein Café wäre…würde „ich“ wahrscheinlich so aussehen:

Nostalgisch, alles in Pastelltönen getüncht, goldene, dramatische Verzierungen, ausgewählter, selbstgebackener Kuchen und: wirklich guter Kaffee! Im „Jasmin“ hat sich seit den 50er Jahren nicht viel verändert. Das Mobiliar von 1955 ist noch weitgehend original. Im Café selbst sitzen schicke Münchner Omis neben hippen Studenten, überall liegen verschiedene Zeitungen aus und das Personal ist einfach zuckersüß. Ein Platz zum Verweilen! Ich hätte Stunden einfach nur dasitzen, an meinen Kaffee schlürfen und Menschen beobachten können. Ein weiterer großer Pluspunkt: Die reichliche und sehr leckere Auswahl an Kuchen. Ich selbst bestellte eine Schoko-Tarte, die mir so gut schmeckte, dass ich mich wieder daheim an einer ähnlichen Tarte versuchte. Was mich ebenfalls vom Hocker riss: Der Kaffee! Ich bin leidenschaftlicher Kaffeetrinker – das aber meist nur Zuhause. Der Grund dafür: Ich bin sehr wählerisch und kann qualitativ schlechten Kaffee schon auf hundert Meter riechen. Betritt man jedoch das Café Jasmin, so fällt sofort der umwerfende Duft nach guten, gerösteten Bohnen auf.

Café Jasmin, Augustenstraße 113

Stadtliebe – München Part I

Kann es vielleicht Liebe sein?

Semesterferien. Freie Zeit. Urlaub. Doch wohin? Natürlich denkt man immer höher und weiter. Wien und Paris im Vorjahr: Das muss zu überbieten sein. Doch am Ende wurde es München. Wie und warum? Lest selbst.

Mein erster Urlaub ohne Eltern führte mich als 17-Jährige mit zwei Freundinnen in die bayrische Hauptstadt. Noch heute denke ich gern an die damaligen sieben Tage zurück. Ich schloss München sofort ins Herz. Aufregendes Großstadtleben meets dörfliche Gemütlichkeit. Wo hat man das sonst? Und nach vier Jahren wuchs in mir der Wunsch, die Traumstadt meiner Jugend noch einmal zu besuchen.

Eigentlich zog es uns dieses Jahr nach Großbritannien. Amsterdam war auch eine Möglichkeit. Doch als wir last Minute keine Unterkunft fanden, die unseren Anforderungen entsprach, buchten wir ziemlich spontan eine Woche München. Ich glaubte, bei meinem Freund noch ein paar Zweifel zu spüren. Doch ich war davon überzeugt ihm zu zeigen, wie schön München wirklich ist. Aber ich muss gestehen: Auch von meiner Seite aus gab es Bedenken. Was mir als Teenie gefiel, muss mich heute nicht zwangsläufig vom Hocker hauen. Mittlerweile habe ich viel mehr von der Welt gesehen, meine Wünsche an eine Stadt haben sich geändert.

Und nun? Ich bin verliebt. Ich bin regelrecht vernarrt. Und möchte zurück. Ich will hier länger als nur eine Woche bleiben, möchte noch mehr Ecken erkunden und die Münchner Gemütlichkeit inhalieren. Es ist eine neue Stadtliebe.

Meine München-Highlights habe ich hier für Euch in zwei Posts zusammengefasst. Achtung: Es wird lang!

Die Klassiker

Olympiapark, Viktualienmarkt, Maximilianstraße oder die Wittelsbacher-Gruft. Am ersten Tag gaben auch wir uns wie typische Touristen und besuchten die klassischen Sehenswürdigkeiten. Auch außerhalb von München gingen uns die Klassiker nicht durch die Lappen. Denn so schön München auch ist: Die Gegend um die Großstadt herum hat mindestens genauso viel zu bieten.

Chiemsee

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Ich bin bekennender Fan vom Märchenkönig Ludwig. Als Kind habe ich fast schon für den Wittelsbacher geschwärmt und auch heute – 10 Jahre später – habe ich nach wie vor eine Schwäche für ihn. Deshalb zog es mich unbedingt zum Chiemsee. Denn dort, auf der Herreninsel, kann man Ludwigs letztes Projekt bewundern. Er wollte auf der größten der drei Chiemseeinseln seinem Idol – den Sonnenkönig Ludwig XIV – ein Denkmal setzten. Sein bescheidenes Ziel: Versaille nachbauen. Tom und ich besuchten letztes Jahr während unseres Paris-Aufenthaltes Versaille und tatsächlich hatten wir hier in Bayern das ein oder andere Dé­jà-vu. Etwa 20 Zimmer wurden fertiggestellt, die anderen Räume sind immer noch Rohbauten. Ich fand es faszinierend durch das Schloss zu spazieren – denn nur dafür wurde es gebaut. Ludwig hatte wohl nie vor hier tatsächlich zu wohnen. Nachts ließ er sich die über 1000 Kerzen im Spiegelsaal anzünden, um sein Werk zu bestaunen.

Die Herreninsel stielt ihrer kleinen Schwester, der Fraueninsel in Bekanntheit wohl oft die Show. Zu Unrecht, wie ich finde. Natürlich ist Herrenchiemsee beeindruckend und raubt einem schlicht den Atem, dagegen besticht Frauenchiemsee jedoch durch eine große, gemütliche, bescheidenere Schönheit. Die Insel wurde vor allem durch das dortige Kloster geprägt. Jährliche pilgern wohl Tausende zur Fraueninsel, um dort der Heiligen Irmgard zu gedenken.

Überall auf der Insel warten kleine, gemütliche Restaurants auf Besucher. Auch wir suchten uns ein schönes Plätzchen und schlemmten typisch bayrisch. So aß ich zum Beispiel den bisher besten Kaiserschmarrn meines Lebens. Was uns auffiel: Wir trafen auf einige Städter, die sich eine Auszeit auf der Fraueninsel gönnten.

Um zu den Inseln zu gelangen, müsst ihr ein Bootticket (9 Euro) lösen. Eine Führung durch das Schloss Herrenchiemsee kostet 10 Euro für Studenten. Das hört sich happig an, dafür dürft ihr aber noch das Kloster auf der Insel besichtigen.

Nachdem wir uns die Inseln angeschaut haben, ließen wir uns an einen der vielen Badestrände nieder und genossen den Rest des Tages.

Starnberger See

Luxus, Dekadenz, Promivillen und noch mehr Luxus. Das kam uns in den Sinn, als wir an den Starnberger See dachten. Doch ein Ausflug dorthin zeigte: Das allein wird der Gegend und den Orten um den See herum einfach nicht gerecht. Es stimmt schon: Zuerst fallen natürlich die wunderschönen Anwesen und die tollen Autos ins Auge. Wir hielten uns vor allem um Feldafing und Possenhofen auf. Possenhofen deshalb, weil ich meinem jüngeren Ich noch einen Besuch zu Sissis Kindheitsschloss schuldig war. Mittlerweile befinden sich im Anwesen Luxuswohnungen. Doch das war nicht unserer eigentliches Highlight. Besonders möchte ich Jedem einen Abstecher zur Roseninsel ans Herz legen. Die Überfahrt kostet nur 2 Euro. Die Insel ist wirklich sehr, sehr klein. Einem Pärchen, das mit uns übersetzte, entfuhr ein „Was, das war’s schon?!“ Gibt man der Insel jedoch eine Chance und besichtigt auch die kleine Villa, in der König Ludwig einst glückliche Kindheitstage verbrachte, so wird man begeistert sein. Man muss sich einfach nur darauf einlassen. Dann wird man auch den Zauber erkennen, den Sissi und ihr Cousin Ludwig verspürten. Beide trafen sich hier regelmäßig zu schwärmerischen Spaziergängen. Verpassten sie sich, so hinterließen sie den jeweils anderen kleine Gedichte, in denen sie sich gegenseitig „Adler“ und „Möwe“ nannten.

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Natürlich kann man im Starnberger See auch wundervoll baden. Nachdem wir uns ausgiebig gesonnt haben, liefen wir abends noch zur Votivkapelle, die anlässlich Ludwigs Tod erbaut wurde. Der Weg dortig führt vorbei an Schloss Berg und durch einen romantischen Wald. Und dann, ganz plötzlich, ragt ein riesiges Gebäude den Himmel empor. Die Votivkapelle ist ein mächtiger, ehrfürchtiger Bau, in dem sich die heutigen Wittelsbacher jährlich zu Ludwigs Todestag treffen. Jedoch fragte ich mich, ob das Gebäude Ludwig wohl gefallen hätte. Ich empfand es als etwas kühl und wenig romantisch. Jedoch wird einem doch ganz anders ums Herz, wenn man von der Terrasse vor der Kapelle auf das große, hölzerne Kreuz im See schaut. Genau dorthin, wo einst die Leiche des Märchenkönigs geborgen wurde.

Schloss Nymphenburg

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Traumhaft ist das erste Wort, das mir in den Sinn kommt, wenn ich an Schloss Nymphenburg denke. Ein Schloss, wie aus einem Märchen. Ich denke, ich brauche hier gar nicht viel zu erzählen. Schaut es Euch selbst einmal an! Besonders hat mir die Schönheitengalerien imponiert. Es ist faszinierend, sich die schönsten Frauen der damaligen zeit anzuschauen. Ich habe nur einen Kritikpunkt: Der Audioguide lässt etwas zu wünschen übrig. Wir verzichten nie auf einen Guide, doch leider erzählte der uns nicht mehr, als ohnehin schon auf den einzelnen Tafeln im Schloss stand. Ich hätte gern noch ein paar mehr Infos erfahren.

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Unsere Lieblinge

Maxvorstadt

Man sagt, die Maxvorstädter bleiben gern in ihrer Maxvorstadt. Wir können das absolut nachvollziehen! Das Viertel ist ein kleiner, abwechslungsreicher Kosmos, der an jeder Ecke etwas zu bieten hat. Meine persönlichen Highlights auf unserer Reise fanden wir alle hier. So zum Beispiel das Café Jasmin, in dem seit den 50er Jahren nichts mehr verändert wurde (dazu mehr im nächsten Blogpost).

Oder – für alle Melancholiker unter uns – der alte Nordfriedhof. Ihr habt es vielleicht schon erkannt, wenn ihr mich schon ein bisschen länger begleitet. Es ist ein Spleen von mir, dass ich egal wo wir sind, immer den Friedhöfen einen Besuch abstatten muss. Seit 1868 finden hier die Toten der Stadt ihre letzte Ruhe. Damals protestierten viele Maxvorstädter gegen das Vorhaben, vor ihre schicken Wohnungen einen Friedhof zu erbauen. Die Anwohner fürchteten um einen Wertverlust ihrer Wohngegend. Heute finden hier schon lange keine Begräbnisse mehr statt, während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gelände zu stark verwüstet. Ganze 62.000 Menschen fanden hier ihre letzte Ruhe, heute sind davon aber nur noch wenige Gräber erhalten. Auf dem Friedhof selbst herrscht  komischer Weise keine traurige Stimmung. Im Gegenteil: Alles wirkt friedlich, man möchte sich fast hinsetzen und ein wenig entspannen. Und das tun viele Münchner sogar. Ich muss schon sagen: Wir waren Anfangs etwas überrascht, als Jogger an uns vorbeirannten, Familien ihre Picknickdecke ausbreiteten, Frauen sich in Bikinis sonnten, oder Pärchen Hand in Hand durch den Park schlenderten. Der alte Nordfriedhof ist eben ein ganz besonderer Ort, den viele Autoren in ihren Büchern ein Denkmal setzten.

Ein absolutes Muss in der Maxvorstadt: Die Türkenstraße. Hier ist vielleicht nicht alles so piekfein, wie sonst in der Stadt, aber die zahlreiche Lokale und kleinen Läden versprühen einen ganz besonderen Charme, der sofort ein behagliches Gefühl hervorzaubert. Ein Café, das wir sehr empfehlen können:  Das Lokal „LOVEFOOD“ (click here) auf der Türkenstraße 69. Hier gibt es superleckere Bowles und viele mehr. Mich überzeugten vor allem die liebevoll selbstgemachten Smoothies und das zuckersüße Ambiente.

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Was uns kulinarisch noch so vom Hocker riss, erzähle ich Euch ein anderes Mal 🙂 Eins verrate ich aber noch: München – und hier mal wieder allem voran die Maxvorstadt – hat einiges in Sachen Secondhand-Shopping zu bieten. Ich habe wahre Schnäppchen gefunden und freue mich nach wie vor diebisch darüber! Wo wir diese diversen Schätze fanden, berichte ich Euch demnächst. Nur so viel: In meinem Besitz befindet sich nun ein Tommy Hilfiger Blazer, der ursprünglich 299 Euro gekostet hat. Was ich dafür hinlegte? Schlappe 30 Euro. Das Beste: Das Schmuckstück war ungetragen, sogar die Preisschilder baumelten noch daran.

Sport im Englischen Garten

Unser Urlaub war auch sportlich gesehen ein voller Erfolg. Dadurch, dass wir ein Fitnessstudio im Hotel hatten, motivierten wir uns abends oft noch zu einen kleinen Workout. Außerdem erkundeten wir die Stadt so gut wie nur zu Fuß. Unser Rekord: 35.000 Schritte an nur einen Tag. Mein persönliches, sportliches Highlight war jedoch das Joggen im englischen Garten. Ich weiß nicht, ob es an der herrlichen Umgebung lag, oder an den vielen anderen Sportlern, die mich motivierten, aber so schaffte ich jedes mal über 9 Kilometer. Das ist für mich ein persönlicher Rekord, da ich sonst in der Regel immer um die 6-7 Kilometer renne.

Fotos: Tom Herold (click here)

 

Sein oder Nichtsein – Kaufen oder nicht kaufen

Zwischen Schulhof und Abipartys, Vorlesungssälen und Mensa: Seid ihr da immer ihr selbst? Jederzeit ganz bei euch? Oder spielt ihr eine Rolle? Nur ab und zu?
Ich weißt nicht, ob ich immer ich selbst bin. Früher ganz sicher nicht. Da zählten andere Dinge, da wollte man dazugehören. Und heute? Nur weil aus Pausenhof Mensa wurde, falle ich nicht weniger oft aus der Rolle.
Der Blick von rechts nach links. Das Glück der Anderen und das, was ich habe. Könnte ich mir nicht ein klein wenig Glanz von meiner Nachbarin stibitzen? Vielleicht indem ich genau ihre Hose, ihre Tasche kaufe? Das Glück der Anderen. Der immer grünere Rasen.

Was das mit meinem Kleiderschrank zu tun hat? Seht selbst.

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Ihr kennt das doch sicher auch: Das eigene Teenager-Ich, das bewundernd die verschiedenen Gesichter in der Schule beobachtet. Da wäre die dunkelhaarige Schulschönheit einen Jahrgang über mir. Oder die Athletin aus der 12. Die kleine Süße, mit dem verschmitzten Lachen oder das Mädchen mit den goldenen Korkenzieherlocken. Und dazwischen ich. Wie ich mich ein kleines bisschen blass fühle. Was dagegen hilft? Vielleicht eine Shoppingtour. Dann trage ich zwar die gleichen Sachen, wie meine „Vorbilder“, aber macht mich das auch glücklich? Der Blick in den Spiegel jedenfalls stellte mich nicht zufrieden. Sowieso fühlte ich mich in meinen neuen Look unbehaglich, zupfte an mir herum. Was an anderen toll aussieht, wirkt an mir fehl am Platz. Denn ich stecke in der Haut eines Anderen. Kann doch nur schief gehen, oder?

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Und auch heute, einige Jahre später, verliebe ich mich in Looks anderer Frauen und versuche ab und zu, mir etwas von ihnen abzugucken. Das ist völlig legitim und dient mir oft als Inspiration für noch bessere Looks. Aber manchmal ist es wirklich schwierig zu unterscheiden, ob ich mich schlicht inspirieren lasse, oder ob ich mir etwas fremdes zu Eigen machen will.

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Ich sehe den cleanen Look einer Bloggerin und verliebe mich auf der Stelle. Passt doch perfekt zu ihrem geordneten, erfolgreichen Leben. Könnte auch ich so sein, wenn ich nur ihre Kleidung trage? Doch bin das dann wirklich noch ich? Die, die immer gern zu auffälligem, dekadenten Schmuck und großen Taschen gegriffen hat? Oder mache ich mir vielleicht schlicht und ergreifend zu viele Gedanken? Ich bin 21 und es wäre anmaßend zu behaupten, dass ich meinen Stil voll und ganz gefunden habe. Noch nicht jetzt. Da kommt mir die Frage in den Sinn, ob man überhaupt jemals seinen ganz eigenen Stil findet. Oder, ob wir uns mit diesem Vorhaben vielleicht viel zu sehr unter Druck setzen. Was spricht dagegen zwischen verschiedenen Looks zu switchen? Mal sportlich, mal klassisch, mal trendy. Mode sollte kein Diktat sein, wir dürfen nicht alles „tot-denken“. Natürlich ziehen sich einige Faktoren wie ein roter Faden durch unsere Kleiderschränke. Und vielleicht reicht das schon als Alleinstellungsmerkmal. Bitter wird es erst, wenn wir versuchen uns durch Kleidung ein anderes Leben vorzugaukeln.

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Was sagt ihr: Ist die Stil-Suche ein nie endender Weg, oder seid ihr modisch bereits voll und ganz bei Euch? Habt ihr selbst schon einmal Sachen nachgekauft, nur weil ihr damit dazugehören wolltet?

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Kleid – Na-kd

Ringe – Vintage

Ohrringe – Primark

Life Update

Es ist ruhig hier auf The Italian Bazaar – immer noch, oder schon wieder? Etwas, das mir leider gar nicht gefällt, ich aber auch momentan nicht zuändern weiß.

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Vielleicht versuche ich einfach dieses Jahr auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Ich bin dabei mein Leben zu optimieren, aus mir eine bessere Version zu formen. Was nach Instagram-Hype klingt, ist mir ein großer, persönlicher Wunsch. Ich möchte ausgeglichener werden, auf mich hören, mir Auszeiten nehmen und mehr auf die Balance zwischen Körper und Geist Acht geben. Und ich kann mit etwas Stolz in der Stimme sagen: Derzeit gelingt mir das ganz gut. Seit nun schon immerhin drei Monaten mache ich nahezu jeden Tag Sport. Das bedeutet 2 bis 3-mal wöchentlich joggen plus jeden Tag kleinere Workouts für verschiedene Körperpartien. Derzeit bin ich so motiviert, dass mir das ganze riesigen Spaß macht und ich mich wirklich immer wohler in meiner Haut fühle. Ich wünsche mir wirklich derzeit nichts sehnlicher, als dass meine Motivation anhält und ich immer weiter mache und mich verbessere.

Neben Sport versuche ich viel Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen – mehr als sonst, denn ich merke, wie gut mir das tut. Und dann ist da natürlich noch die Uni mit Prüfungsphasen, vielen, vielen Hausarbeiten und anderen Verpflichtungen. Man merkt, dass sich das Bachelorstudium langsam dem Ende neigt – etwas, was mich erfreut und auch ängstigt. Und mitten drin ist da noch mein Blog, den ich heiß und innig liebe, ihn aber viel zu sehr vernachlässige. Und irgendwie schaffe ich es dieses Jahr nicht, dieses Leiden zu verbessern. Aber genug damit: Ich habe darüber schon oft genug hier gejammert, habe Besserung geschworen, ohne Worten Taten folgen zu lassen. 2018 ist wieder so ein Jahr, in dem sich so vieles verändert. Vielleicht wird hier auf meiner Seite ja alles besser, wenn sich dieser Sturm wieder etwas legt.

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Die Zukunft ist ein Gedanke, der derzeit einen großen Platz in meinem Kopf einnimmt. Wie wird es weitergehen, was will ich? Wo will ich hin? Was will ich mit meinem Leben anfangen. Ich habe zahlreiche Traumvorstellungen in meinem Kopf. Die machen wir auf der einen Seite Mut und motivieren mich, noch härter an mir zu arbeiten. Auf der anderen Seite ist da aber auch die beständige Angst, dass diese Träume platzen und sich alles anders, ernüchternder gestaltet, als erwartet. Ich fühle mich auf einmal wieder, wie die 18-jährige Abiturientin, die sich nirgendwo zugehörig fühlt. Keine Schülerin – keine Studentin, kein Kind mehr, aber auch noch keine Erwachsene. Stehe ich wieder an der Schwelle zu einem anderen Leben?

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Um mich abzulenken, denke ich in letzter Zeit lieber wieder vermehrt an unser nächstes Reiseziel. Doch auch das überfordert mich etwas. Es gibt so viele für uns unentdeckte Orte, aber hin und wieder zieht es mich wieder an Ziele, die wir schon kennen. So zum Beispiel nach Paris. Am liebsten würde ich mich in den nächsten Flieger setzten und mich wieder auf der Champs Elysees einquartieren. Das ganze Thema „Urlaub“ kann einen wirklich unter Druck setzen – vor allem wenn alle anderen mit der Nase rümpfen, wenn man darüber nachdenkt, seinen Urlaub in Deutschland zu verbringen – für mich wäre das wirklich eine Option. Denn mal ehrlich: Ich habe so viel von der Welt gesehen, aber mein eigenes Land kenne ich kaum. Ich hätte nichts dagegen, einige Zeit in schönen deutschen Städten zu verbringen.

Gedanken über Gedanken in meinem Kopf, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen. Ich hoffe, dass sich der Sturm in meinem Kopf bald legen wird, oder dass ich diese Unruhe kreativ ihn meinem Blog verarbeiten kann. Wir werden sehen. Bis dahin: Meine obligatorische Life-Update-List: Was habe ich gelesen? Gegessen? Gedacht? Gefühlt?

Seht selbst:

Gelesen

Tatsächlich gar nicht so viel. Anfang des Jahres hatte ich einen wahren Lese-Flow: Nur gute Bücher, wohin das Auge auch blickt. Das glückliche Händchen ist mir seit einiger Zeit anscheinend nicht mehr gegeben. Die einzigen erwähnenswerten Bücher: „Das Adlon“, geschrieben von Hausherrin Hedda Adlon höchstpersönlich und „Madame Picasso“.

Netflix:

Nach „Riverdale“ und „The Crown“ fiel es mir wirklich schwer wieder einer Serie zu verfallen. Und so wirklich hat es bisher auch keine geschafft. „Alias Grace“ fand ich super, aber leider viel zu kurz. Nach einigen Flauten, wie „The Rain“ (ich bin wahrscheinlich der einzige Nicht-Fan dieser Serie) probiere ich mich momentan an „American Crime Story“ und bin bisher ganz angetan. Außerdem greife ich immer wieder auf „Friends“ zurück. Einfach, weil man damit nie etwas falsch machen kann und „Friends“ glücklich macht.

Und die absolut beste Nachricht vom Serien-Universum: Die Nanny kommt zurück!!!!!! Ich liebe diese Sitcom und habe alle Staffeln wahrscheinlich schon mehr als fünfmal durchgeschaut. Fran ist meine persönliche Kindheits- und Jugendheldin.

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Gekauft

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Schuldig! Auch ich mache Kylie Jenner noch reicher. Nach ihrem Forbes-Cover wurde ich wirklich neugierig wer hinter dem Kardashian-Küken steckt. Mich interessierte, wie die Kosmetika, die sie noch reicher als reich machten, wirklich so sind. Problem: In Deutschland sind die Produkte wirklich schwer zu bekommen, vor allem weil so viele Fakes im Umlauf sind. Trotzdem habe ich es geschafft und bin nun stolze Besitzerin der Kylie Birthday-Edition. Heißt: Ich habe sechs Mini-Lip Kits der beliebtesten Farben. Getestet habe ich sie natürlich auch schon und ich kann nur sagen: Ich verstehe den Hype. Die Farben sind traumhaft schön, halten bombenfest den ganzen Tag auf den Lippen und fühlen sich dabei wirklich angenehm an. Außerdem ist mir Kylie – trotz des vielen Hates um ihre Person – wirklich sympathisch. Lange unterschätzt schlägt sie jetzt mit ihrem Erfolg zurück. Gratulation dafür.