Kolumne: Selbstliebe

Wir lieben das Leben. Wir lieben diese eine Person. Und wir lieben uns. Liebe erfordert Selbstliebe, heißt es. Doch müssen wir alle erst zu Narziss werden, um lieben zu können? ‚Sie ist selbstverliebt‘, heißt es abschätzig. Es ist verpönt. Wird nicht gern gesehen. Sollen wir uns nicht lieben? Sollen wir uns nicht schätzen? Ich mag„Kolumne: Selbstliebe“ weiterlesen

Rot wie Blut

Blau in grau, dachte sie. Blau in grau. Der Himmel sieht so zerbrechlich aus. Milchig. Ist keine geschlossene Decke, sondern ein oft genutzter Farbkasten. Unsauber gemischte Töne gehen harmonielos ineinander über. Blau in grau. Langsam versucht sie ihren Blick zu senken, ihre Konzentration auf etwas anderes zu lenken, als auf die tristen Farben des Himmels.„Rot wie Blut“ weiterlesen

Kolumne „Mein Kopf und ich“: Die Sache mit dem Schüchtern-Sein

Ich war einmal sehr schüchtern. Bin es heute noch. Manchmal zumindest. Ich bin nicht laut. Eher ruhig. Leise, fast sogar. Ich kann nicht sofort aus mir herausgehen und ‚hier‘ rufen. Ich bin ich. Und manchmal, bin ich eben nur ein Flüstern. Dennoch bin ich kompetent. Würde ich behaupten. Ehrgeizig, zielstrebig, weiß mich auch mal durchzusetzen.„Kolumne „Mein Kopf und ich“: Die Sache mit dem Schüchtern-Sein“ weiterlesen

Das Letzte

Am Ende des Jahres stehen alle zusammen. Egal ob einst zerstritten, aus den Augen verloren, sich liebend, verwandt oder wildfremd. Wir stehen im Kreis, schauen in den Himmel, bestaunen das bunte Feuerwerk. Wir sind vereint, am Ende des Jahres. Und irgendwie fühlt sich das gut an. Vielleicht auch falsch. Ich weiß es noch nicht. Wir„Das Letzte“ weiterlesen

Die Wiederentdeckung der Gemütlichkeit

Der 27. Dezember. Ein Tag nach Weihnachten. Wir fahren nach Dresden. Alles ganz entspannt. Etwas Shoppen, Kaffeetrinken, Flanieren und Ausklingen lassen. Doch dann: Da ist etwas, ganz hinten in meinem Kopf. Es lauert und es lässt mich nicht mehr los. Da gibt es was zu erledigen. Etwas wichtiges. Kein Aufschub. Sofort! Ich will nach Hause.„Die Wiederentdeckung der Gemütlichkeit“ weiterlesen

So wie es ist.

Morgens um sechs. Langsam öffnen sich meine Augen, sehen zuerst die Lichter des Schwippbogens. Duft von Pfefferkuchen, Plätzchen und Punsch zieht mir in die Nase. Ich werfe meine Beine aus dem Bett, ziehe mir meinen Morgenmantel eng um die Schultern, stolpere ins Bad, vorbei an den versteckten Geschenken. Jedes Jahr werden es mehr. Ich will„So wie es ist.“ weiterlesen

Kolumne: „Mein Kopf und ich“: Das Weihnachtskind

Der 24. Dezember. Ich lag noch in meinen weichen Federbetten. Aus der Küche zog ein wohliger Geruch bis zu mir, in mein Zimmer hoch. Ich drehte mich noch einmal um, wollte jede Minute dieses Tages voll und ganz genießen. Denn: Das hier ist etwas Besonders. Selten. Nur einmal im Jahr. Und das will ich festhalten, hole die„Kolumne: „Mein Kopf und ich“: Das Weihnachtskind“ weiterlesen

Die Rory in mir

Am Freitag ist es so weit: Sie kommen wieder. Meine früheren Idole, die Hauptschuldigen meines Kaffeekonsums (der früher noch viel höher war als jetzt) und irgendwie auch: Meine Freunde. Die Gilmore Girls Das erste Mal traf ich sie im Ostseeurlaub. Der Strand wurde langweilig, meine Bücher waren ausgelesen. Ich schlenderte in kurzen Shorts und Bikini-Oberteil zurück„Die Rory in mir“ weiterlesen