Der perfekte Mantel: Eine Suche

Es war einmal: Eine Zeit, als in meinem Kleiderschrank nur ein Mantel hing. Dieser wurde alle zwei Jahre ausgewechselt. Das war’s. Mehr Abwechslung gab es nicht. Farblich konnten diese Prachtexemplare langweiliger gar nicht sein. Grau, Schwarz, vielleicht mal ein dunkles grün. Logisch, wenn alles im Kleiderschrank dazu passen muss.

Tja, wie gesagt: Lang ist’s her – zum Glück! Der damalige Umstand war vor allem der Tatsache geschuldet, dass das überschaubare Taschengeld nicht zu mehr reichte. Und vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass meine Mäntel immer eins waren: Hochwertig, denn sie sollten möglichst lange halten. Finanziert übrigens von Mama und Papa. Als ich dann mein Abi in der Tasche hatte und mehr arbeiten konnte, kaufte ich mir besagtes Kleidungsstück in Hülle und Fülle. So ist ein immer wieder kehrender Satz von meinem Papa:

„Was, noch ein Mantel? Haben wir denn noch nicht genug?“

Nein! Ganz klare Antwort. 

Ich LIEBE Mäntel. Dieses Kleidungsstück ist das Erste, was man im Winter an Dir sieht. Oder wie meine persönliche Modeikone Annette Weber es sagt: „Ein Wintermantel ist immer die erste Visitenkarte, in einem Mantel kommt man – buchstäblich – an.“ Wie Recht sie doch hat.

Nun bin ich leider keine deutsche Anna Wintour und kann mir auch nicht die schönsten Modelle von Max Mara und Co leisten, doch auch ich lege Wert auf Qualität. Die Qualität, die für mich eben momentan erschwinglich ist. Jedes Jahr stößt ein neues Exemplar zu den alten im Schrank hinzu.

Während ich in der vergangenen Saison auf einen langen Daunenmantel in schimmerndem Dunkelblau setzte, schafften es aktuell ein Shearling-Mantel und ein kariertes Modell von „Rich&Royal“ in meinen imaginären Einkaufskorb.

Ersteren fand ich tatsächlich secondhand. Regelmäßig findet in meiner Heimatstadt der „Fashionbazaar“ statt, auf dem stylische Mädels ihre ausrangierten Sachen an den Mann, oder eben die Frau bringen. Glück für mich! Der neue Mantel, den man auch noch wenden kann, kostete nur 20 Euro, ist aber wahrscheinlich ein Vielfaches Wert.

Und nun lasse ich die Bilder für sich sprechen. Verratet mir dir gern, ob ihr es dieses Jahr auf ein besonderes Modell abgesehen habt. Ich liebäugle da noch mit einer Kurzjacke von Opus. In cremé…und diese Farbe geht doch eigentlich immer, oder? Schön sind aber auch die neuen Glamometer-Jacken. Mal sehen, welches Modell das Rennen macht.

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