Life Update

Es ist ruhig hier auf The Italian Bazaar – immer noch, oder schon wieder? Etwas, das mir leider gar nicht gefällt, ich aber auch momentan nicht zuändern weiß.

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Vielleicht versuche ich einfach dieses Jahr auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Ich bin dabei mein Leben zu optimieren, aus mir eine bessere Version zu formen. Was nach Instagram-Hype klingt, ist mir ein großer, persönlicher Wunsch. Ich möchte ausgeglichener werden, auf mich hören, mir Auszeiten nehmen und mehr auf die Balance zwischen Körper und Geist Acht geben. Und ich kann mit etwas Stolz in der Stimme sagen: Derzeit gelingt mir das ganz gut. Seit nun schon immerhin drei Monaten mache ich nahezu jeden Tag Sport. Das bedeutet 2 bis 3-mal wöchentlich joggen plus jeden Tag kleinere Workouts für verschiedene Körperpartien. Derzeit bin ich so motiviert, dass mir das ganze riesigen Spaß macht und ich mich wirklich immer wohler in meiner Haut fühle. Ich wünsche mir wirklich derzeit nichts sehnlicher, als dass meine Motivation anhält und ich immer weiter mache und mich verbessere.

Neben Sport versuche ich viel Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen – mehr als sonst, denn ich merke, wie gut mir das tut. Und dann ist da natürlich noch die Uni mit Prüfungsphasen, vielen, vielen Hausarbeiten und anderen Verpflichtungen. Man merkt, dass sich das Bachelorstudium langsam dem Ende neigt – etwas, was mich erfreut und auch ängstigt. Und mitten drin ist da noch mein Blog, den ich heiß und innig liebe, ihn aber viel zu sehr vernachlässige. Und irgendwie schaffe ich es dieses Jahr nicht, dieses Leiden zu verbessern. Aber genug damit: Ich habe darüber schon oft genug hier gejammert, habe Besserung geschworen, ohne Worten Taten folgen zu lassen. 2018 ist wieder so ein Jahr, in dem sich so vieles verändert. Vielleicht wird hier auf meiner Seite ja alles besser, wenn sich dieser Sturm wieder etwas legt.

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Die Zukunft ist ein Gedanke, der derzeit einen großen Platz in meinem Kopf einnimmt. Wie wird es weitergehen, was will ich? Wo will ich hin? Was will ich mit meinem Leben anfangen. Ich habe zahlreiche Traumvorstellungen in meinem Kopf. Die machen wir auf der einen Seite Mut und motivieren mich, noch härter an mir zu arbeiten. Auf der anderen Seite ist da aber auch die beständige Angst, dass diese Träume platzen und sich alles anders, ernüchternder gestaltet, als erwartet. Ich fühle mich auf einmal wieder, wie die 18-jährige Abiturientin, die sich nirgendwo zugehörig fühlt. Keine Schülerin – keine Studentin, kein Kind mehr, aber auch noch keine Erwachsene. Stehe ich wieder an der Schwelle zu einem anderen Leben?

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Um mich abzulenken, denke ich in letzter Zeit lieber wieder vermehrt an unser nächstes Reiseziel. Doch auch das überfordert mich etwas. Es gibt so viele für uns unentdeckte Orte, aber hin und wieder zieht es mich wieder an Ziele, die wir schon kennen. So zum Beispiel nach Paris. Am liebsten würde ich mich in den nächsten Flieger setzten und mich wieder auf der Champs Elysees einquartieren. Das ganze Thema „Urlaub“ kann einen wirklich unter Druck setzen – vor allem wenn alle anderen mit der Nase rümpfen, wenn man darüber nachdenkt, seinen Urlaub in Deutschland zu verbringen – für mich wäre das wirklich eine Option. Denn mal ehrlich: Ich habe so viel von der Welt gesehen, aber mein eigenes Land kenne ich kaum. Ich hätte nichts dagegen, einige Zeit in schönen deutschen Städten zu verbringen.

Gedanken über Gedanken in meinem Kopf, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen. Ich hoffe, dass sich der Sturm in meinem Kopf bald legen wird, oder dass ich diese Unruhe kreativ ihn meinem Blog verarbeiten kann. Wir werden sehen. Bis dahin: Meine obligatorische Life-Update-List: Was habe ich gelesen? Gegessen? Gedacht? Gefühlt?

Seht selbst:

Gelesen

Tatsächlich gar nicht so viel. Anfang des Jahres hatte ich einen wahren Lese-Flow: Nur gute Bücher, wohin das Auge auch blickt. Das glückliche Händchen ist mir seit einiger Zeit anscheinend nicht mehr gegeben. Die einzigen erwähnenswerten Bücher: „Das Adlon“, geschrieben von Hausherrin Hedda Adlon höchstpersönlich und „Madame Picasso“.

Netflix:

Nach „Riverdale“ und „The Crown“ fiel es mir wirklich schwer wieder einer Serie zu verfallen. Und so wirklich hat es bisher auch keine geschafft. „Alias Grace“ fand ich super, aber leider viel zu kurz. Nach einigen Flauten, wie „The Rain“ (ich bin wahrscheinlich der einzige Nicht-Fan dieser Serie) probiere ich mich momentan an „American Crime Story“ und bin bisher ganz angetan. Außerdem greife ich immer wieder auf „Friends“ zurück. Einfach, weil man damit nie etwas falsch machen kann und „Friends“ glücklich macht.

Und die absolut beste Nachricht vom Serien-Universum: Die Nanny kommt zurück!!!!!! Ich liebe diese Sitcom und habe alle Staffeln wahrscheinlich schon mehr als fünfmal durchgeschaut. Fran ist meine persönliche Kindheits- und Jugendheldin.

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Gekauft

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Schuldig! Auch ich mache Kylie Jenner noch reicher. Nach ihrem Forbes-Cover wurde ich wirklich neugierig wer hinter dem Kardashian-Küken steckt. Mich interessierte, wie die Kosmetika, die sie noch reicher als reich machten, wirklich so sind. Problem: In Deutschland sind die Produkte wirklich schwer zu bekommen, vor allem weil so viele Fakes im Umlauf sind. Trotzdem habe ich es geschafft und bin nun stolze Besitzerin der Kylie Birthday-Edition. Heißt: Ich habe sechs Mini-Lip Kits der beliebtesten Farben. Getestet habe ich sie natürlich auch schon und ich kann nur sagen: Ich verstehe den Hype. Die Farben sind traumhaft schön, halten bombenfest den ganzen Tag auf den Lippen und fühlen sich dabei wirklich angenehm an. Außerdem ist mir Kylie – trotz des vielen Hates um ihre Person – wirklich sympathisch. Lange unterschätzt schlägt sie jetzt mit ihrem Erfolg zurück. Gratulation dafür.