Life Update

Endlich frei! Könnte man zumindest meinen….Die Klausurenphase ist überstanden und ich genieße meine Semesterferien. Zumindest versuche ich das. Denn so einfach ist das gar nicht, wenn man nebenbei noch arbeiten geht, eine Hausarbeit schreiben muss und die nächste Prüfung schon im April auf einem wartet. Ich hatte mich wirklich auf Erholung gefreut, doch so richtig kommt die nicht zustande. Ausruhen muss halt gelernt sein.

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Dabei war das Wintersemester eigentlich schon ziemlich ruhig. Der Stundenplan war überschaubar und auch die Prüfungen sollten keine große Herausforderung darstellen. Doch irgendwie schaffe ich es nicht, die Situation zu nutzen und mal druchzuatmen. Stattdessen mache ich mir überall Stress. Selbst jetzt plagt mich ein schlechtes Gewissen, weil ich zwei Wochen nahezu nichts für die Uni gemacht habe. Dabei ist doch frei!

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Vielleicht brauche ich auch einfach nur etwas Abstand. Ein paar Kilometer zwischen mir und dem Alltag. Für uns geht es am Montag wieder nach Wien. Wir haben lang hin und her überlegt, wo es dieses Mal hingehen soll. Und – man kann es sich fast denken – auch das versetzte mich in Stress. Denn Reisen ist mittlerweile zum Volkssport geworden. Wer fliegt wo hin? Wer hat das ausgefallenste Ziel? Wer unternimmt die coolsten Ausflüge? Erst kürzlich schnappte ich ein Gespräch auf, bei dem sich drei Freundinnen echauffierten, dass ihre vierte Freundin diese Semesterferien zuhause verbringt. Wie kann sie nur! Munter wurde drauf los geprahlt, wie toll doch der eigene bevorstehende Urlaub werden wird. Ich saß da und fragte mich, wann das so geworden ist? Natürlich: wenn man es geschickt anstellt, kann reisen wirklich preiswert sein. Aber ich bin es gewohnt, dass man sich seinen Urlaub anspart. Und manchmal machen einem Reparaturen am Auto, ein Tierarztbesuch oder anderes einen Strich durch die Rechnung. Reisen ist meiner Meinung nach ein Luxus. Manchmal kann man sich eine Auszeit leisten, manchmal nicht.

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Diese ständigen Fragen nach meinem nächsten Reiseziel setzten mich so unter Druck, dass ich zwischenzeitlich gar keine Lust auf Urlaub mehr hatte. Und das ist doch schade, oder? Am Ende pfiffen wir auf das Gerede von manch Anderen und buchten unseren Urlaub dort, wo wir uns unglaublich wohl fühlten. Nämlich in Wien.

Wien ist für mich eine gemütliche Metropole. Ich wollte einerseits einen wirklich entspannten Urlaub. Deshalb stand auch Oberstdorf lange auf unserer Liste. Auf der anderen Seite, wollten wir aber auch was erleben und etwas Kultur genießen. Wien ist aufregend und entspannt zugleich. Gebucht haben wir dieses mal über Airbnb. Wir beziehen für eine Woche eine Wohnung am Rochusmarkt. Ich bin sehr gespannt und freue mich schon, meine Eindrücke mit euch teilen zu können.

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Ansonsten spielte diesen Monat das Thema Hautpflege eine große Rolle. Ich verzichte jetzt seit zwei Jahren auf Make-Up. Ab und zu griff ich zu Rouge oder Bronzer, falls ich mich zu blass fühlte. Meine Haut hat sich natürlich über diesen Zeitraum enorm verbessert, doch in Stresssituationen habe ich immer wieder mit kleineren Unreinheiten zu kämpfen. Deshalb probierte ich mich die letzten Wochen mal durch verschiedene Produkte durch und habe besonders die Backpulver-Pflegeserie von Bioré für gut befunden.

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Ich hab das Gefühl, das meine Haut glatter ist und nicht mehr so schnell fettet. Außerdem gingen Mitesser, gerade um die Nasenflügel herum, deutlich weg. Zudem versuche ich jeden Tag eine Tasse Brennesseltee zu trinken. Der Tee wirkt als Muntermacher und ist somit für mich (neben Kaffee) der perfekte Start in den Tag. Außerdem hilft Brennessel auch gegen Akne und kurbelt den Stoffwechsel an.

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Was in den letzten Wochen definitiv zu kurz kam: Lesen. Ich habe letzten Monat nur zwei Bücher gelesen. Das lag hauptsächlich an der Klausurenphase. Ich saß meistens von früh Morgens bis spät Abends am Schreibtisch und habe gelernt. Danach hatte ich wenig Lust aufs Lesen. Nach den Prüfungen griff ich zu „Ein Lied in der Ferne“. Wieder klingt der Titel unglaublich kitschig und ich würde mir tatsächlich nie eines der Bücher kaufen, wenn ich nicht wüsste, wie gut Lesley Pearse schreibt. Ich kann euch wirklich nur empfehlen ihre Bücher mal auszuprobieren. Sie sind so dramatisch, tiefgründig, gut recherchiert und packend. Selten schafft es ein Buch, mich zu Tränen zu rühren.

Danach las ich an einem Tag „Das Café am Rande der Welt.“ Ich verstehe jetzt absolut den Hype um diese Geschichte. Die Botschaften sind eigentlich so simple und offensichtlich, doch trotzdem kommt man im Alltag von selbst nicht drauf. Ich finde das Ende zwar etwas blauäugig, denn ich bin immer noch der Meinung, dass sich manche Weisheiten eben nicht ganz so einfach wie dargestellt umsetzten lassen, aber zumindest sollte man sich immer wieder ein paar Sätze ins Gedächtnis rufen. Ich glaube fest daran, dass das unser Leben stark verändern könnte.

Momentan lese ich „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“. Ich bin wirklich schon ewig auf der Suche nach einem guten Buch über Coco Chanel. Ich habe gefühlt die meisten Bücher über sie schon gelesen, aber nur wenige fand ich wirklich gut. Die meisten blieben mir zu oberflächlich oder waren zäh und ohne Leidenschaft geschrieben. Wenn jemand aber ein gutes Buch über das Haus Chanel kennt, dann schreibt mir bitte! Ich bin weiterhin auf der Suche.

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Hose – H&M

Pullover – Shein

Mantel – TK Maxx

Schuhe – Deichmann

Fotos: Tom Herold ( click here )

4 Gedanken zu “Life Update

  1. durchglesn schreibt:

    Super schön geschrieben 😊
    Leider ist es wirklich mittlerweile so, dass man gleich komisch angeschaut wird, wenn man „nur“ nach Italien fährt oder „nur“ übers Wochenende einen Städtetrip unternimmt… Aber eigentlich kommt es, wie Du schon sagtest, darauf an, was man im Urlaub will und wo man am besten abschalten kann. Und wenn man dann (wie wir auch) den Urlaub selber zusammenspart, freut man sich glaub ich auch viel viel mehr auf die bevorstehende Reise 😊 (auch wenn es nur zum nächsten größeren See ist…)
    Viel viel Spaß in Wien!!!
    Liebe Grüße
    Stephanie und David
    http://www.durchglesn.com

    Liken

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