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Oh je: Das ist die wohl längste Pause, die ich bisher vom Bloggen genommen habe. Ich ich muss zugeben: Es fühlt sich nicht gut an. Wer oder was sind Schuld? Uni-Stress, Krankheit und eine kreative Schaffenspause. Ich hab mich tatsächlich oft vor den Laptop gesetzt. Doch immer schaute mich nur eine gähnend leere und blütenweiße Word-Seite an. Und das tat weh. Mir fehlte der Antrieb, die Ideen und schlicht die Zeit. Aber ich verspreche: Ab jetzt wird es hier wieder aktiver. Denn ganz untätig war ich dann doch nicht: Ich habe ein paar Fotos für euch vorbereitet und in meinem Kopf schwirren schon ein paar Ideen für neue Texte.

Und während ich diese Zeilen schreibe, brenne ich nur so darauf, euch von den Dingen zu erzählen, die ich liebe: Weihnachten, backen, Geschenke planen, Dekorieren, gute Bücher, Mode und und und. Deshalb heute erstmal (quasi als Einstieg) eine kleine Sammlung von Dingen, die mich die letzten Wochen beschäftigten.

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Meghan und Harry

Ich liebe den Adel. Schon immer. 2011 saß ich gespannt auf dem Sofa und schwärmte Willam und Kate an. Ein Jahr zuvor war ich schon bei Victoria live dabei und natürlich ließ ich mir auch Madeleine, Prinz Philip und die Monegassen nicht entgehen.

Ich finde Meghan wirklich fantastisch. Zart, schön, authentisch, modisch und einer Prinzessin würdig. Ich freue mich wirklich auf die Hochzeit!

Passend dazu auch momentan meine Lektüre: Ich lese die Biographie „Diana“ von Tina Brown. Bisher gefällt mir das Buch wirklich sehr gut. Ich tauche jedes Mal in diese royale Welt ab, sehe dabei aber nicht nur die glamourösen Seiten, sondern auch die Abgründe.

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Wann hört Schwindeln auf und wann fängt Lügen an?

Eine Frage, die mich in letzter Zeit wirklich oft beschäftigt. Jeder erfindet mal eine Notlüge, aber ist das immer besser als die Wahrheit? Ich verzeihe viel und bin auch nicht immer gleich böse. Ich versuche immer mich in den Anderen hineinzuversetzen und zu verstehen. Aber wenn die Reihe aus kleinen Lügen zu lang wird, dann bin ich schon enttäuscht. Ich vertrage sehr wohl die Wahrheit. Also: Wieso nicht sagen, wie es ist, sondern immer neue Dinge erfinden?

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Auf sich achten

In den letzten Wochen plagten mich immer wieder kleinere und größere Wehwehchen. Und so richtig fit fühle ich mich immer noch nicht. Der Schnupfen bleibt, der Hals kratzt, der Kopf schmerzt. Was will mir mein Körper sagen? Ich versuche zurzeit viel auf mich acht zugeben. Das heißt: Warm anziehen, beim Arzt Infos und Empfehlungen einholen, verschiedene Hausmittelchen testen, Tee trinken und und und.

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Nichts Außergewöhnliches

Ich stehe jeden Tag vor meinem Kleiderschrank und plane mein Outfit. Immer wieder tauchen in meinem Kopf dann Gedanken, wie „das ist zu langweilig, zu normal“ auf. Ich will immer etwas Außergewöhnliches. Doch an anderen gefallen mir die entspannten, schlichten Outfits am besten. Komisch oder? Ich kann es mir selbst nicht erklären. Andere Frauen sehen mit Rollkragen-Pulli, Jeans, Sneakers und reduzierten Schmuck so stylisch aus. Doch ich fühle mich in der gleichen Kombi unscheinbar. An was liegt das nur? Gleichzeitig wünsche ich mir immer, dass ich mich auch nicht perfekt durchgestylt endlich schön und wohl fühle. Auch mit wenig Aufwand kann ich doch hübsch sein. Doch leider kommt diese Erkenntnis nicht richtig bei mir an.

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Bücher

Ich lese wirklich zurzeit noch mehr als sonst und bin auf der Suche nach toller, neuer Lektüre. Also geht die Frage raus an euch: Habt ihr Empfehlungen für mich? Was sind Eure Lieblingsbücher?

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Dressing up for christmas

Jedes Jahr frage ich mich, was ich zu Weihnachten anziehen werde. Ich liebe es Heilig Abend mit meiner Familie zusammen zu verbringen. Die letzten Jahre putzte ich mich immer aufwendig heraus, doch merkte schnell, dass ich keine Freude an meinen hübschen Outfit hatte. Oft war es nicht so bequem oder warm genug. Meine Aufgabe also für dieses Jahr: Schön aussehen und sich wohl und heimelig fühlen.

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Mantel, Pullover – H&M

Jeans – Springfield

Schuhe – Deichmann

Ring – Pandora

Tasche via Amazon

Mütze – Bershka

Team UGG?

Ich mag sie, ich mag sie nicht. Ja, nein, doch, vielleicht? Ich weiß es nicht so genau. Beim Thema „UGG Boots“ schwanke ich jedes Jahr wieder. Nach langer Abstinenz bin ich jedoch diesen Winter wieder Team UGG! Und ihr?

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Ich weiß noch, dass die klassischen UGG Boots die ersten Schuhe waren, die ich mir wirklich sehnlichst wünschte. Ich war 13 und meine Schwester war damals modetechnisch mein größtes Vorbild. Und was trug sie? Genau, UGGs! Und das so lässig zu Jeans und einen mädchenhaften Wintermantel. Ich sehe sie noch vor mir im Schnee stapfen, wir waren auf dem Weg unseren Weihnachtsbaum zu schlagen.

Mein erstes eigenes Modell war braun, mit großen Knöpfen an der Seite. Und ich liebte sie heiß und innig. Schon damals spalteten sie die Meinungen, doch ich war eindeutig Pro UGG.

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Doch die Jahre drauf konnte ich selbst nur die Nase über meine damaligen Schuh-Vorlieben rümpfen. Und eigentlich dachte ich immer noch, dass diese Schuh-Dekade hinter mir liegt. Bis meine Schwester mir die neuen „UGG Bailey Bows“ zeigte. Klassische UGG Boots mit verspielten Schleifen. Und plötzlich war es dann doch wieder um mich geschehen.

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Die originalen UGG Bailey Bows kosten um die 200 Euro, was ich mir dann doch nicht leisten wollte. Denn ihr wisst ja: Mal liebe ich sie, mal hasse ich sie. Außerdem sind die Originale aus echtem Lammfell. Noch ein Grund mehr, mich gegen die richtigen UGGs zu entscheiden.

Doch dieses Modell hier, sieht optisch fast genauso aus, wie sein Vorbild.

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Fun Fact: Den Namen „UGG“ gab die Frau des Erfinders den Schuhen. Diese bezeichnete die Schuhe aus Lammfell nämlich als „ugly“, also „hässlich“.

Ursprünglich trugen vor allem Sportler die Schuhe, um sich warm zu halten. Anfang der 2000er traten sie dann auch endlich ihren Siegeszug in der Modewelt an.

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Warum ich Team UGG bin? Sie halten mich warm (ich habe immer kalte Füße) und sie sehen unglaublich süß aus. Besonders liebe ich zu meinen Boots verspielte Looks, mit Schleifchen, Pastellfarben, Perlen und dicken Schals.

Was sagt ihr? Nach wie vor ein NoGo oder tragt ihr selbst UGGs?

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Pullover – Orsay

Jeans – Only

Ohrringe – C&A

Ring – Pandora

Choker – Primark

Lippenstift – Sephora

Nagellack – „Ballett“ Slippers von Essie

Fotos: Tom Herold ( click here )

October: Outfit Review + Life Update

Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren: Ich erfinde mich gerade neu. Jeden Tag wieder. Mein Inneres bleibt dabei aber immer das selbe. Nur mein Äußeres verändert sich. Und ein paar kleine neue Gewohnheiten kommen dazu. Aber das tut mir momentan ganz gut.

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Foto via Pinterest

Gedacht

Man muss Dankbar sein! Aber das ist manchmal gar nicht so leicht. Ja, der Herbstblues tippt mir auch manchmal auf die Schulter. Und das obwohl ich den Herbst doch so liebe. Aber ich halte ganz gut dagegen: Ich nehme mir oft Zeit für mich. Nur für mich. Ein Bad, ein ausgedehntes Frühstück, Lesen. Das entspannt mich und vertreibt meine Grübeleien. Aber ich bin nun mal ein Kopfmensch. Ich bin geboren, um zu grübeln.

Trotzdem: Wenn die Gedanken mal all zu dunkel werden, greife ich ab sofort  zum „Dankbarkeits-Tagebuch“. Ich schreibe jeden Tag mindestens fünf Sachen auf, die mich zum Lächeln gebracht haben. Für die ich dankbar bin. Und siehe da: Selbst an ganz schlimmen Tagen kommen meist mehr als fünf Dinge zusammen.

Gelesen

Wieder eine ganze Menge. Und es tut so gut! Diesen Monat blieb ich aber fern von schwerer Lektüre. Lieber griff ich zu Geschichten fürs Herz. Tolle Atmosphäre, liebenswürdige Charaktere. Und auch für den November habe ich mir schon ein paar Schmöker zurechtgelegt.

  • „Einmal Gilmore, immer Gilmore Girl“, Lauren Graham: 4 von 5 Sternen – ich habe selten beim Lesen so gelacht. Das dünne Büchlein hatte ich an einen Tag durch und war am Ende wütend auf mich, dass ich es mir nicht länger aufgehoben habe.
  • „Ein Koffer voller Träume“, Kate Alcott: 4 von 5 Sternen – Zugegeben: Der Titel gefällt mir so gar nicht. Und hätte ich das Buch nicht für nur drei Euro gefunden, hätte ich es wahrscheinlich nie gekauft. Aber ich muss sagen: Die Story ist stark, die Charaktere lebendig und das Setting liebevoll. Außerdem war ich schon lange auf der Suche nach einen Roman, der die „Titanic“ als Hauptthema hat und sie nicht nur kurz anschneidet.
  • „Wolkenschloss“, Kerstin Gier: 5 von 5 Sternen – Ja, ich liebe Kerstin Gier. Und ja: Ich hatte mich anfangs geweigert ihre Bücher zu lesen. Ich fand mich zu alt für Rubinrot, Silber und Co. Aber: Ihre Bücher sind herzerwärmend. Mir gefällt die Stimmung, die Geschichten, die Figuren und: Die Cover!
  • „Die Wunder der Rauhnächte“, Valentin Kirschgruber: 4 von 5 Sternen – Ja, ich interessiere mich für Esoterik, Magie und Bräuche. Besonders spannend finde ich derzeit die zwölf Rauhnächte. Dieses Buch gab mir gute Einblicke in diese magische Zeit.

 Bücher

Ausprobiert

…habe ich mich diesen Monat wieder modisch und auch schmink-technisch: Ich habe Anzugshosen für mich entdeckt und liebe meine Woll-Pullis (die Sammlung wird immer größer).

Neu in meinem Schminktäschchen sind metallische Lippenstifte, Rouge in satten Apricot-Farben und matte Nagellacke.

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Gegessen

…wurde größtenteils gesund! Auch hier probiere ich mich derzeit aus: Morgens kommt jetzt meistens Haferbrei auf den Tisch. Klingt vielleicht nicht wirklich verlockend, schmeckt aber toll: Am liebsten mag ich mein „Porridge“ mit Cranberrys, Himbeeren und Cashewnüssen.

Gekauft

Schuhe! Und zwar Winterschuhe. Jedes Jahr war ich gefühlt zu spät dran, deshalb hab ich in diesem Monat schnell zugeschlagen, bevor wieder alles, was mir gefällt, ausverkauft war. Und tatsächlich: Meine Suche nach schönen Overknees war gar nicht mehr so einfach. Viele Modelle gab es nur noch in winzigen Größen, oder die Stiefel hatten hohe Absätze, was mir nicht gut gefällt. Trotzdem habe ich ein paar schöne Overknees zum Schnüren gefunden. Außerdem zogen ein paar derbe Boots mit Schnallen und die Ugg Boots „Bailey Bow“ bei mir ein.

Ugg Boots?! Hässlich oder hipp? Darum wird es auch im nächsten Blogpost gehen. Denn eigentlich hatte ich mir geschworen, nie wieder welche zu kaufen. Doch die aktuellen Modelle gefallen mir wirklich gut.

Ein wahrer Shopping-Tipp, wenn ihr wie ich auf der Suche nach Schuhen seid: Tk Maxx! Dort habe ich fast alle meine Schuhe gekauft. Tolle, sehr hochwertige Marken für wenig Geld. Top!

Getragen

Weimar

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Das Karussell 

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