Teil 1: Real or Steal – Die besten Lookalikes

Ich leiste mir hin und wieder ein teureres Teil. Das gebe ich zu. Und darauf bin ich auch ein klein wenig stolz. Man geht arbeiten, legt etwas zur Seite und gönnt sich einfach mal etwas ganz Besonderes. Aber das geht nicht immer. Das ist klar. Ich bin Studentin, kann also nur nebenbei arbeiten. Außerdem gebe ich mein Geld viel lieber für Reisen aus. Mein Auto kostet auch Geld und natürlich möchte ich auch etwas sparen. Viele Designersachen bleiben also ein ferner Traum. Doch ganz ehrlich: Noch kann ich mir kaum vorstellen, überhaupt jemals mehrere tausend Euro für eine Tasche auszugeben. Ich glaube, ich bin dann eher der Second-Hand-Typ. Ich schaue regelmäßig auf Luxussachen, Ludwigs Brüder und TheOutnet.com und habe da auch schon das ein oder andere Schnäppchen gefunden.

Trotzdem ist die Sehnsucht nach bestimmten Teilen einfach zur groß. Aber zum Glück findet man, wenn man mit einem wachsamen Auge durch die Gegend läuft, auch den ein oder Doppelgänger.

Miu Miu

 

Ich bin ein Fan von Sommerschuhen und ein noch größerer Fan von Perlen. Diese Schuhe fand ich bei Deichmann. Für schlappe 22 Euro! Das Original findet ihr hier. Für stolze 590 Euro.

Chanel Boy Bag

 

Für eine Chanel Boy Bag (Foto via Pinterest) muss man mindestens 4 000 Euro legen. Dafür bekommt man so manchen Gebrauchtwagen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mir immer sehnlicher eine Chaneltasche wünsche. Nicht wegen dem Namen, sondern einfach wegen der Optik. In Wien liefen mit hunderte Mädchen und Frauen mit klassischen Chanel-Taschen über den Weg. Ich bin mir sicher: Nicht jede Tasche war echt. Ich wollte keinen „Fake“, sprich: Ich wollte mich nicht mit echtem Logo aber falscher Tasche schmücken. Auf Amazon fand ich diese Echt-Ledertasche (40 Euro). Viele Details stimmen, auch die Maße. Aber statt zwei C’s schmücken zwei Kreise den Verschluss.

Chloé Faye Bag

 

Letzten Sommer bemerkte ich die Chloé Faye-Taschen (ca 600 Euro, Foto via Pinterest)  das erste Mal. Im Herbst hatte sie dann förmlich jeder Blogger. Und ich auf einmal auch. Auf einen Flohmarkt fand ich rein zufällig dieses rote Modell (12 Euro) – ohne, dass ich danach gesucht hatte! Auch hier stimmen viele Details, sogar die Naht über dem Ring. Nur das Logo fehlt.

Life Update

Ich möchte es eigentlich gar nicht zu laut aussprechen, aber mir geht es gerade richtig gut. Also so richtig, richtig gut. Obwohl die Klausuren schon auf mich warten, jeder Tag bis zum Platzen gefüllt ist und ich mich auf Mode-Detox begeben werde.

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Isabel auf Mode-Diät?

Ja! Zumindest habe ich mir das vorgenommen. Ich will bis zu unseren Parisurlaub sparen, sparen, sparen. Und das ist jetzt schon nicht so einfach. Gerade wenn man kein Geld zur Verfügung hat, oder einfach nichts ausgeben will, laufen einen die schönsten Sachen über den Weg. So zum Beispiel eine weiße Jeansshort mit Perlen. Oder ein bobonbunter Glitzer-Rucksack. Oder, oder, oder. Die Liste ist lang. Aber ich will durchhalten.

Gekauft

Vor meiner Diät habe ich nochmal gesündigt. Die Käufe habt ihr aber schon hier, auf dem Blog gesehen. Meine Chanel-look-alike-Tasche, mein Karl-T-Shirt, meine Bommelschuhe und noch eine Sonnenbrille. Die ist tatsächlich noch nicht bei mir eingeflogen. Ich freue mich aber schon sehr auf mein (vorerst) letztes Päckchen.

Nachgedacht

… habe ich viel über die Vergangenheit. Und wie schön das Jetzt doch ist. Ausgangspunkt für diese Gedanken war mein erstes Klassentreffen. Hier könnt ihr nochmal nachlesen, wie es mir damit ging.

Gelesen

…habe ich (oh Überraschung) viel über Paris. Ich liebe die Bücher von Megan Hess. Mit ihren Illustrationen nimmt sie uns mit durch auf eine Reise durch Frankreich. Ansonsten lese ich gerade „Madame Hemingway“. Die Geschichte rund um Ernest’s erster Frau spielt im Paris der 20er. Lektüre zum Einstimmen!

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Entdeckt

Die App „Wish“! Und das durch eine liebe Arbeitskollegin. Einmal installiert und sofort was kleines bestellt. Nicht gut für meine Modediät, aber was solls….

Gemacht

Viel gelernt. Hausarbeiten geschrieben und wieder korrigiert. Mediengeschichte, Statistik, Medienpsychologie….das volle Programm eben. Am 4. Juli gehts los mit dem Klausurenmarathon!

Nach Paris mit Wimdu

Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris. –Heinrich Heine-

Warum Paris?

Ich war schon einmal in Paris. Aber nur ganz kurz. Wir hielten mit dem Schiff in Le Havre und stiegen dann in den Bus. Drei Stunden Fahrt. Ich weiß noch, dass ich mir tausend schillernde Dinge ausmalte. Schöne Pariserinnen, die allesamt aussehen, wie Romy Schneider. Fotoshootings auf offener Straße, Niedliche Straßencafés, alte Stadthäuser, lange Gassen und die verheißungsvollen Geschäfte auf der Champs-Élysées. Ich weiß noch, dass wir aus dem Bus ausstiegen und erst einmal überfordert da standen. Mitten in Paris. An der Seine abgeparkt. Ohne ein Wort Französisch auf den Lippen, aber dafür mit einer Stadtkarte in der Hand, die wir nicht lesen konnten.

Wir rannten die Champs-Élysées entlang, spazierten am Seine-Ufer und stöberten auf einen Flohmarkt. Wir sahen den Louvre, machten Fotos vor dem Eifelturm, sahen ein Modeshooting mitten auf den Straßen Paris‘ und stiegen dann erschöpft wieder in unseren Bus ein.

Damals konnte ich nicht sagen, ob mir Paris nun gefallen hat oder nicht. Die Antwort war schwer. Natürlich, die prunkvollen Häuser, die Cafés, die Leute – das war schon alles genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber meine Emotionen waren anders als erwartet.

Heute weiß ich, dass ich Paris zu stürmisch angegangen bin. Ich hatte nur einen Tag Zeit und wollte so viel Paris wie möglich in die wenigen Stunden stopfen. Aber das geht nicht. Ich glaube, Paris muss man genießen. Ganz langsam erkunden und für sich gewinnen. Deshalb muss eine zweite Chance her.

Als ich jünger war, war Chanel das Ziel aller meiner Träume. Ich verschlang Biographien über Coco Chanel, bastelte mir die Ketten von den Haute-Couture-Schauen zuhause nach. Ich wollte nach Paris. Die Stadt war Verheißung und Abenteuer.

Über die Jahre verlor ich mein Interesse an der französischen Hauptstadt. Bis ich „Midnight in Paris“ sah. Gil war genau wie ich: Verträumt, den Kopf in den Wolken, das Notizbuch immer zur Hand, der Hang zur Nostalgie. Ich wollte auch auf den Spuren von Hemingway, Fitzgerald und Stein wandeln. Ich wollte das alte Paris sehen! Und ich denke, die 20er findet man auch heute noch in den vielen verwinkelten Gassen.

Die Unterkunft

Vor ein paar Wochen stöberten wir auf verschiedensten Seiten nach der perfekten Unterkunft. Leider muss man dafür in Paris ganz schön tief in die Tasche greifen.

Egal ob Rom, Barcelona oder Wien: Bisher hatten wir immer wunderschöne Unterkünfte gefunden, in denen man sich nicht wie ein Urlauber, sondern wie ein Einheimischer fühlte. Doch dieses mal wurde die Suche schwieriger. Bis wir bei auf Wimdu stießen. Wir buchen zum ersten Mal eine private Unterkunft. Bei Marie auf der Champs-Élysées. Wir beziehen also Ende August für zehn Nächte eine kleine Wohnung auf der offiziell schönsten Shoppingmeile der Welt.

Wichtig war es uns, dass unsere Unterkunft sehr zentral liegt. Viele Zimmer, Wohnungen oder Hotels (die erschwinglich sind) sind außerhalb gelegen. Da Tom und ich im Urlaub fast immer alles zu Fuß erreichen (so erkundet man die Umgebung einfach besser) wollten wir auch mitten im Herzen Paris‘ wohnen.

Nun beginnt der schöne Teil der Planung: Unsere Must-See-Liste! Hier ein paar feste Punkte: 

  • Disneyland
  • Shakespeare and Company
  • Frühstück im Laduree
  • Das Louis-Vuitton-Museum im Bois de Boulogne
  • Essen gehen im „Angelina“, aber nur an Tisch 10! Denn hier speiste schon Coco Chanel. Sie trank täglich zur Mittagszeit eine heiße Schokolade. Den Tisch Nr 10 wählte sie deshalb, weil sie im gegenüberliegenden Spiegel stets die anderen Kunden beobachten konnte.
  • Friedhof von Boissy-sans-Avoir – denn hier liegt Romy Schneider begraben

Wer Geheimtipps kennt: Immer her damit! 

Paris ist bei mir aktuell auch ein modisches Thema. Seit Barcelona suche ich nach einem „Karl is my Father“-Shirt, doch bisher wollte ich nie 70-90 Euro ausgeben. Bis ich bei Lesara dieses Shirt fand: 80 % gesenkt!

Die Sonnenbrille fand ich in Boltenhagen. Sie sieht fast 1 zu 1, wie ein Modell von Dolce & Gabbana aus. Monica Bellucci trug diese Brille mal auf einen Paparazzi-Foto, seit dem wollte ich sie auch unbeding haben.

Die Tasche kommt, wie ich finde, sehr nah an die Chanel Boy-Bag heran. Nur das Logo ist anders. Sie ist qualitativ sehr hochwertig und durch das Leder auch schön weich. (Gefunden auf Amazon)

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Shirt – L.B.C.

Hose – Levis

Schmuck – Tosh

Kolumne: Gedanken über…Das Klassentreffen

Vor genau einem Jahr setzte ich mir folgende vier Ziele.

Ziel 1: Ruhiger und gelassener werden.

Ziel 2: Nicht zu viel Nachdenken! Bloß nicht immerzu Grübel.

Ziel 3: Lege den Fokus auf die schönen Dinge im Leben!

Ziel 4: Sei zufriedener mit Dir selbst!

Ich finde, dass ich mich gut gemacht habe. Meine Seele ist leichter geworden. Mein Kopf ist freier, ich mag mich selbst. Ich blicke gerne morgens in den Spiegel und ich kann auch mal richtig stolz auf mich sein. Meine eigene Fehlertoleranz ist in die Höhe geschnellt. Ich versuche immer mein Bestes zu geben und das klappt auch ganz gut. Aber ich kann auch gelassener bleiben, wenn mal was nicht so klappt, wie ich es wollte. Ich kann kurz wütend sein, um dann schnell die bösen Gefühle zurück in die Schublade zulegen. Und dann verschließe ich sie. Den Schlüssel werfe ich hin und wieder weg. Um nicht in Versuchung zu kommen. Um nicht an schlechten Erinnerungen hängen zu bleiben.

Ich finde, dass ich mich super gemacht habe. Ich denke immer noch viel nach. Aber oft nur noch über positive Dinge. Und: Ich erblicke jeden Tag, jede Minute so viel Schönes! Ich muss zugeben, am Anfang war es schwer, auch an schlechten Tagen die guten Seiten des Lebens zu sehen. Aber heute ist es ganz einfach. Es kann der schöne blaue Himmel sein, der mich erfreut, meine tollen Uni-Mädels oder auch einfach der schöne Ring an meinem Finger. Es gibt immer Sachen, die es wert sind, sich über sie zu freuen.

Doch an einen Tag, bin ich fast in alte Muster verfallen.

Ich war aufgeregt, aufgewühlt, alles andere als gelassen. Ich grübelte mich durch den Tag.

Ich bin eben fast in alte Muster verfallen.

Aber eben nur fast. 

Mein erstes Klassentreffen stand bevor. Naja, so ein halbes Klassentreffen. Eingeladen waren nämlich nur die Mädels. Ich hatte ein mulmiges Gefühl bei der ganzen Sache. An einen Abend sollte ich also zurück in die Vergangenheit reisen und das, obwohl es mir im Hier und Jetzt so gut gefällt! An meiner Schulzeit gab es gute, aber auch weniger gute Sachen. Wie bei jedem. Aber ich habe den Luxus schätzen gelernt, dass ich mir mein Leben nach dem Abitur genauso einrichten kann, wie ich es möchte. Ich allein habe mein Leben in der Hand. Und ich liebe das! Ich zeichne meinen Weg, kann Bösem aus den Weg gehen und Guten in die Arme rennen. Das ist in der Schulzeit nicht immer möglich.

Ich ging mit Hoffnungen, Neugierde, aber auch mit Ängsten an dieses Treffen heran.

Ich hoffte, dass alle mittlerweile selbstständig durchs Leben gingen. Mit sich und der Welt im Reinen waren. Ich hoffte auf Reife. Darauf, dass wir alle ein Stück erwachsener geworden waren. Ich hoffte einfach auf einen schönen, harmonischen Abend.

Ich war neugierig, was alle anderen machten. Was hat sich in den zwei Jahren getan? Wie werden die anderen aussehen?

Ich hatte Angst, dass sich rein gar nichts geändert hat. Dass wir, trotz anderer Location, eben immer noch auf dem Schulhof sitzen.

Eins nehme ich vorweg: Sowohl einige meiner Hoffnungen als auch ein paar meiner Ängste haben sich an diesen Abend bewahrheitet.

Die erste kleine Enttäuschung: Wir sahen alle immer noch genauso aus, wie früher. Ist ja auch irgendwie klar. Nach zwei Jahren ändert sich eben, rein äußerlich, nicht sehr viel. Ich selbst hatte so etwas, wie meine „Wohlfühl-Uniform“ an. Genauso, wie früher in der Schule, verwendete ich meine Optik als Schutzschild. Was konnte mir schon passieren, wenn ich gut aussehe? Ich brauchte diese Selbstsicherheit. Also zog ich meine Levis-Jeans an, trug darüber meine Lieblingsbluse ( click here ). Goldener Schmuck, Adidas-Schuhe, die Haare offen, das Make-Up natürlich.

Nach drei Stunden, einigen Getränken und Burgern musste ich sagen: Der Abend war nett. Leider nichts Besonderes. Denn (und diese Erkenntnis stimmte mich sehr traurig) wir alle befanden uns nach wie vor auf dem Schulhof. Manche von uns nur für diesen Abend. Andere werden den Hof nie verlassen können. Sitzen wie damals, vor zwei Jahren, im Kreis.

Einige Mädchen haben mich umgehauen. Ich freute mich über die positive Energie, die sie versprühten. Fand die Erfahrungen, die sie sammelten, egal ob im Ausland oder in einer anderen Stadt, einfach toll! Bei ihnen merkte ich: Da hat sich was verändert! Sie stehen über den Dingen. Sie sind was Besonderes geworden. Haben die Schule hinter sich gelassen, sich ins Leben gestürzt. Sie haben sich selbst gefunden. Und das steht ihnen! Sie sind jetzt noch schöner als früher.

Andere laufen in meiner Vorstellung immer noch durch die langen Flure unseres Gymnasiums. Die Arme verschränkt, tuschelnd am Tisch. Da kann jemand nicht abschließen. Sie sind gefangen in der Vergangenheit. Mein Gedanke? Sie werden nie von Früher los kommen. Sie stecken fest. Und bis zum nächsten Klassentreffen werden sie immer noch keinen Schritt weiter sein. Sie haben den Absprung nicht geschafft. Das tut mir auf der einen Seite leid. Es muss weh tun, den anderen beim Leben zuschauen zu müssen, während man selbst einfach nicht aus der Sackgasse herauskommt. Aber auf der anderen Seite, sind sie irgendwie auch selbst Schuld. Vielleicht wollen sie es nicht anders. Sie wollen auf Ewig ein Schulmädchen bleiben.

Am Ende des Abends, es war 22:30, war ich sehr aufgewühlt. Ich ließ mich ins Auto fallen und wusste nicht so recht, was ich sagen, wo ich anfangen soll. War der Abend gut? War er schlecht? Vielleicht sogar beides? Ich dachte über all meine Eindrücke lange nach. Aber im Nachhinein, bin ich selbstbewusster und glücklicher denn je. Es war toll, manche Mädchen wieder zu treffen, ihre tolle Entwicklung zusehen.  Bei ihnen läuft’s und das sieht man gern! Und ich weiß: Auch ich kann so glücklich sein! Denn bei mir läuft’s auch. Und zwar genauso, wie ich es immer wollte.  

Und am nächsten Tag, folgte ich wieder meinen Zielen. Gelassener werden. Den Fokus auf all das Schöne im Leben legen. Nicht mehr so viel grübeln. Und vor allem: Zufrieden sein. Mit mir selbst. Und das bin ich!

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Dies hier ist nicht mein Outfit zum Klassentreffen. Ich habe die Bilder gewählt, weil sie mich genauso zeigen, wie ich mich gerade fühle: Glücklich, frei und mit beiden Beinen fest im Leben.

Kleid – TkMaxx

Brille – H&M

Schuhe – Deichmann

Schmuck – Bijou Brigitte und Vintage

Ein Ostsee-Traum: Teil 2 – Abstecher nach Lübeck

Lübeck, oh Lübeck! 

Für einen Tag verließen wir die gemütliche Ostsee und besuchten eine unserer Lieblingsstädte: Lübeck.

Vor fast genau einem Jahr setzte ich zum ersten Mal einen Fuß in die Hansestadt. Lübeck kannte ich bisher nur von den Buddenbrocks. Ich hatte keine Erwartungen, konnte mir nichts so recht vorstellen. Doch dann stieg ich aus dem Auto…und war sofort hin und weg.

Lübeck strahlt eine unglaubliche Entspanntheit aus. Überall wunderschöne, alte und herrschaftliche Stadthäuser aus Backstein, viele süße Cafés, kleine Geschäfte und lockere Menschen.

Ein Ort zum Wiederkehren. Tatsächlich kamen wir wieder ziemlich planlos in Lübeck an. Aber das ist gut so. In Lübeck genau richtig. Wir ließen uns treiben, gelangten so an wunderschöne Orte. Aber ich habe noch nicht genug gesehen. Ich will wiederkommen. So schnell wie möglich.

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Getragen:

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Oberteil – New Yorker

Hose – Orsay

Schuhe – Nike

Sonnenbrille, Ringe  – Bijou Brigitte

Ohrringe – Christ

Es war wirklich warm an diesem Tag. Viel wärmer als gedacht. Aber das machte nichts. Mein Outfit war durch die Culotte luftig genug. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich Lübeck so mag, aber hier ist vieles besser. Eben auch die Kleidung. Als wir im Café saßen und bei einen Espresso die Straßen beobachten konnten, fielen mir viele unglaublich toll gekleidete Menschen auf. Vor allem auch ältere Ladys. Wir sahen viele große, ausgefallene Sonnenbrillen. Tollen extravaganten Schmuck und fließende Stoffe in hellen Farben. Irgendwie sehr unaufgeregt, aber trotzdem durchgestylt.

Ein weiteres Detail, das mir auffiel: Die Nähe zum Meer bemerkte man auch bei der Kleidung. Viele Frauen trugen Muschelschmuck oder große Strandtaschen.

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Geheimtipp:

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Damit hatten wir nicht gerechnet! Eigentlich wollte ich mir nur ein paar Ringe kaufen, als Tom im Schmuckgeschäft die Etage wechselte. Als wir die Treppen erklommen, erstreckte sich für mich ein Paradies. Ein großer Raum  mit Stuck an den Wänden, helle Fenster mit Blick auf die Innenstadt. Und überall Steine, Ketten, Kristalle und Ringe. Hier konnten wir unseren eigenen Schmuck entwerfen! Wir hatten sofort tausende Ideen, aber gerade ich bemerkte, dass ich erst einmal klein anfangen muss. Denn so einfach alles aussehen mag: Das ist ganz schön kompliziert. An meinem kleinen Kettchen saß ich sicher eine Stunde. Aber es war wundervoll. Wir vergaßen ganz die Zeit.

Wirklich ein ganz besonderes Erlebnis, mit dem wir nicht gerechnet hatten.

Gegessen:

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Alle Jahre wieder. Unser erster Stop: Das Wiener Caféhaus. Direkt am Lübecker Rathaus und in unmittelbarer Nähe zum Buddenbrock-Haus gelegen, kann man hier wirklich Stunden verbringen. Das Gebäude ist uralt und hat gerade deshalb einen unverwechselbaren Charme, der uns jedes Jahr wieder gefällt. In den Räumen des Wiener Caféhause haben schon die Mann-Brüder gesessen.

Foto 1, 3, 7 von Tom Herold ( click here )

Ein Ostsee-Traum: Teil 1

Heimkommen ist immer schwierig. Die Fahrt nach Hause zieht sich immer länger, als die Fahrt hinzu. Der Blick aus dem Fenster ist nicht mehr so spannend, die vorbeiziehenden Landschaften verheißen nichts neues mehr. Nach einer Reise fühle ich mich, zurück in der Heimat, immer erst einmal verloren. Ich sitze da, lasse den Koffer in der Ecke stehen und frage mich, was ich als nächstes mache. Hier, zuhause ist es auch schön, aber für kurze Zeit bin ich fremd. Zu schnell wurde ich aus einer anderen Welt heraus gerissen. Das schmerzt etwas. Tut weh. Aber nur kurz. Nur für den ersten Tag.

Am liebsten bleibe ich so lange an einen Ort, bis das Heimkommen nicht mehr weh tut. Bis ich denke, dass ich nun abreisen kann. Weil ich zufrieden bin. Weil ich alles gesehen habe. Weil ich für kurze zeit das Gefühl hatte, in der fremden Stadt zu leben. Aber manchmal, ist das Fremde so schön, dass der Heimflug noch mehr schmerzt.

Für fünf Tage fuhren wir nach Boltenhagen, an die wunderschöne Ostsee. Und wieder einmal war ich überrascht, wie schön Urlaub in Deutschland sein kann. In meinem Kopf hält sich hartnäckig der Gedanke, dass Urlaub erst dann richtig schön ist, wenn es weit weg geht. Aber das ist falsch. In den wenigen Tagen sahen wir so viel, konnten entspannen und neue Energie tanken. Der Norden ist malerisch, mystisch und kantig. So viele Facetten.

Auf unseren Liste: Eine unserer Lieblingsstädte Lübeck, Wismar, Schloss Bothmer und vieles mehr. Aber davon erfahrt ihr in den nächsten Tagen mehr.

Unser Ferienhaus stand im Ostseebad Boltenhagen. Ich bin schon zum vierten Mal hier. Ich liebe dieses kleine Örtchen. Es ist klein und friedlich genug, um sich hier entspannen zu können. Aber auch voller Kultur und kleiner, exquisiter Läden, so, dass einem nie langweilig wird. Der Strand ist riesig und sauber. Selten habe ich schönere Orte gesehen. Egal wohin man blickt: Überall reihen sich schöne, gemütliche Häuser aneinander. Die Menschen sind freundlich, man kommt schnell mit anderen Leuten ins Gespräch und an der Promenade glänzen prachtvolle Villen und gemütliche Cafés.

Wir werden sicher auch nächstes Jahr wiederkommen. Vielleicht braucht man ja so einen kleinen Sehnsuchtsort. Wir entdecken so viel neues, reisen viel und nehmen im Alltag immer mehr Geschwindigkeit an. Aber hier bleibt alles gleich. Das tut gut, das streichelt die Seele.

Hier können wir bleiben.

Und sein.

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Oberteil – Primark

Rock – Olymp & Hades

Schuhe – Deichmann

Tasche – Pfingstmarkt in Boltenhagen

Ohrringe – Christ

Armband – selbstgemacht

Ringe – aus Lübeck

Sonnenbrille – Bijou Brigitte

Fotos: Tom Herold ( click here )

May: Outfit Review

Wenn ihr diese Zeilen lest, befinden wir uns auf den Weg in den hohen Norden. Ein kleiner Trip ans Meer. Fünf Tage Entspannung. Tabetenwechsel. Sonne. Strand. Eiscreme. Traumhafte Landschaften und neue Entdeckungen. Wir statten einer unserer Lieblingsstädte Lübeck wieder einen Besuch ab und werden im malerischen Ostsee-Örtchen Boltenhagen die Seele baumeln lassen. Blogeinträge dazu werden folgen! Aber vielleicht nicht so bald. Denn in unseren Häuschen an der Ostsee gibt es – Achtung – kein WLAN! Ungewöhnlich für mich, aber wie ich euch erzählt habe, wollte ich eh mal offline gehen. Das trotzdem nur so halb. Denn auf Instagram ( click here ) könnt ihr trotzdem sehen, was wir so machen.

Bis dahin habe ich hier wieder meine Outfit Review für euch. Welche Kombination gefällt euch am besten?

Adidas

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Michael Kors

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Castle on the Hill

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Moschino

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Pearls

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Silver

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