Die verlorenen Kinder

Bahnhof. Aufbruchsstimmung. Angeregte Unterhaltungen. Aufregung. „Wo wird die Reise hingehen?“, fragten sich die vielen Kinder. Noch sind sie nicht groß. Stehen zwichen den Schwellen. Wissen nicht wohin und wozu. Sie glauben nur: An etwas Gutes.

18, 19, 20. Kein Kind und doch kein Erwachsener. Ein Zwischending. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Wie nennt man das Stück Fläche zwischen zwei Ortsschildern? Niemandsland?

Es sind die verlorenen Kinder. Wissen nicht wohin, wie und warum. Sie gehören nicht nach Westen, nicht nach Osten. Ihre Gläser sind weder halb voll, noch halb leer. Sie balancieren zwichen den Extremen.

Genau das ist ihr Ding: Das ‚Dazwischen‘. 

Niemand erwartet etwas. Sie sind jung, sie sind unerfahren. Naiv? Doch dadurch können sie glänzen. Können es jedem beweisen. Denn Sie können etwas durchweg Unerwartetes schaffen: Die Verlorenen Kinder.

Doch sie haben Angst: Eben, weil sie nicht wissen wohin, wie und warum. Sie passen in keine Schublade und wollen doch irgendwo dazugehören.

Die verlorenen Kinder.

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2

Trenchcoat – Osley

Hose – Jeans Fritz

Oberteil – Primark

Tasche + Schal – Louis Vuitton

Schuhe – Deichmann

Ohrringe – H&M

Uhr – Astron

Fotos: Tom Herold ( heroart.tictail.com )

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