Auf der Suche nach der Sehnsucht im Herzen

Draußen gewittert es. Mal Regen, mal Sonne, mal Hitze, mal Kälte. Nichts kommt um ewig zu bleiben.

Und da gehen wir und stehen wir und wissen nicht wer wir sind. 

Man ist 19. Kein Kind mehr. Man will alles und manchmal auch nichts. Man will Geld und kann sich kaum gedulden. Noch fünf Jahre Studium. Minimum. Noch zwei Jahre Volontariat – man möchte ja jemand sein. Praktika, Nebenjobs, Erfahrungen sammeln. Karriere voran.

Und die Zufriedenheit bleibt auf der Strecke.

Ich will mich besinnen. Auf das wichtige. Karriere ja, Familie ja, Liebe ja. Ein Buch schreiben?

Alles oder nichts.

Oder doch alles? 

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Kleid – New Yorker

Tasche – Deichmann

Uhr – Astron

Armband – aus Paris

Ohrringe – Forever 21

Schuhe – Matrixx

Wir gehen jetzt spazieren…

Sonntag. Ruhetag.

Wir laufen und laufen und laufen und laufen. Wie früher. Die Familie beisammen.

Ganz viel Lachen, Anekdoten werden herausgeholt, über die Zukunft philosophiert. Zu viert, doch auch irgendwie nur eins. Meine Familie und ich.

Wir trinken Kaffee, essen Kuchen und stellen Gemeinsamkeiten fest. Die Schwester lacht laut wie die Mutter. Der Vater hat den gleichen Augenaufschlag wie ich.

Kaffee schwarz. Das mögen wir alle.

Und wir laufen und laufen und laufen und laufen. Wie früher. Nur besser.

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Oberteil – Edited

Shorts – Palma de Mallorca

Tasche – Doca

Armreif – Palma de Mallorca

Armkette – Ostsee (Boltenhagen)

Schuhe – Deichmann

90’s Vibes

Es ist Sonntag. Von 6:00 bis 15:00  Regen. Trotzdem 23 Grad…Ich will eigentlich raus, schön sein, die Wärme spüren. Sommer spielen. 

Doch der Sommer  ist heute kein guter Kamerad.

Also: Bauchfrei- ja, aber bitte mit Jacke. Offene Schuhe-ja, aber nur mit langer Jeans.

Kompromiss – Ich mag dich nicht!

Aber plötzlich kommt die Sonne raus. Der schwarze Longblazer muss weichen, das leichte Outfit will nach draußen.

Und was kommt zum Vorschein? Eine schlichte Alltags-Kombi: Shirt mit Jeans. Mmmmh. Aber ich mag es, denn für eine Stunde hatte ich heute Sommer.

Ein bisschen 90s, ein bisschen today. Heute will ich Spice Girl sein. Mit Crop Top und dickem Schmuck.

Und schon schlendere ich davon. Mit neuem Ohrwurm. If you wanne be my lover…

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Top – H&M

Jeans – Guess

Tasche – Primark

Schmuck – H&M

Schuhe – ?

Etwas Altes, etwas Neues

Ich sitze an meinem Arbeitsplatz, habe ein paar Minuten Zeit. Es regnet zu sehr, um die Mittagspause richtig zu genießen. Also bleib ich.

Der Himmel, der Asphalt grau. Die Sonne verschwunden, die Farben aus den Gesichtern entwischen. So wenig bunt.

Und dann blicke ich auf meine Fotos: Vor zwei Tagen geschossen. Weiße Kleidung, goldener Schmuck, offene Schuhe. Über 30 Grad. Fast schon zu viel. Von Sommer zu Herbst in 48 Stunden.

Mein Outfit: Eine Mischung aus alt und neu. Erinnerungen von Reisen. Ein Armreif – ein Flohmarktfundstück aus Mallorca. Die Uhr – ein Geschenk von meinem Opa. Die Kette – mein erster Tag in Paris. Und in Gedanken ganz auf der Avenue des Champs-Élysées.

Etwas neues, etwas altes. Das Alte bringt Glück und schöne Momente. Mein Kopf ist auf die kargen Straßen hier gerichtet, aber meine Gedanken schweifen in der Mittagspause ab. Wohin? Zu meiner nächsten Reise…

 

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Jumpsuit – H&M

Cardigan  – H&M

Uhr – Astron

Brille – handgefertigt aus Rom

Kette – Swarovski

Armreif – aus Palma de Mallorca

 

Bald

Bin ich Perfektionist? Will ich immer nur 100% ? Oder täuscht das. Bin ich vielleicht auf der anderen Seite nachlässig, entspannt, mit wenig zufrieden?

Den Französinnen sagt man eine gewisse, feminine Nachlässigkeit nach. Erst das macht den Sexappeal aus. Sagt uns das, dass wir erst perfekt sind, wenn wir unsere perfekte Seite aufgeben?

Ein Gesicht. Absolut symmetrisch. Kein Makel, nichts was ablenkt. Wissenschaftlich bewiesen nicht so schön, wie unperfekte Gesichter. Ein Muttermal – Überraschungsmoment. Perfektion ist also langweilig?

Ich will immer alles richtig machen. Möchte am liebsten überall die Beste sein. In Erinnerung bleiben. Mit meiner Leistung, meiner Ausstrahlung, aber eben auch mit meinem Äußeren. Gute Kleidung, tolle Haare, ein hübsches Gesicht.

Aber es passieren Fehler. Fehler, die ich hasse und für die ich mich hin und wieder verachte. Ich zermartere mir für Wochen den Kopf. Beginne einen Wettkampf mit mir selbst. Will die Fehler ausbaden, korrigieren und wieder die Beste sein. Und am Ende fühle ich mich gut. Auch, wenn die Fehler vielleicht nur in meinem Kopf bestehen.

Bin ich Perfektionist? Ja? Nein? Will ich Perfektionist sein? Oder lieber entspannen. Eine Balance aus beiden muss her. Ich werde mir Mühe geben.

Perfektionist bin ich auch bei meinen Fotos. Aber bald, ich verspreche es euch, wird mein erster Outfit-Post erscheinen. Bitte habt ein klein wenig Geduld, ich werde mich beeilen.

Outfit-Post. Wie lange mir dieses Wort schon im Kopf herumschwirrt. Oft beneidete ich die vielen Blogger, wollte auch meine Kleider zeigen. Und nun bald darf oder besser gesagt: kann ich es. Und ich freue mich unglaublich darüber!

Ihr Lieben,

Eure Isabel

So neu

Was noch ein Blog?! Die Antwort: Ja. Und warum? Tja….ganz einfach. Oder doch nicht? Ja warum eröffne ich eigentlich einen Blog? Die Blogosphäre ist voll – um nicht zu sagen übervoll. Die Großen der Großen werden ihren Thron nie wieder verlassen und kleine Anfänger haben es schwer überhaupt Land zu fassen. Doch Aufmerksamkeit, Berühmtheit, Geld und Ruhm ist nicht alles und nimmt den Anfängern auch den Druck. Denn viele haben einfach vergessen, warum sie das hier machen. Aus Leidenschaft.

Und Leidenschaft habe ich viel. Ich liebe Mode, aber nicht nur ein bisschen, so wie jedes Mädchen. Ich verschlinge Mode. Besonders aber die Italienische. Deshalb auch mein Blogname. Ich liebe es mich neu zu erfinden, liebe es mal bunt, mal pastell. Mal düster, mal hell. Liebe es zu reisen. Mein erspartes Geld, was ich mir in der Redaktion einer Tageszeitung verdiene, geht zu 70% für die schönsten Plätze dieser Welt drauf. Und die restlichen 30% benötige ich, um mich dazu passend zu kleiden. Ich liebe gute Bücher, bissige Artikel, gut gemachte Filme und meinen Freund. Den am aller meisten. Und ich möchte schreiben. Weil ich es vermisse. Tinte auf Papier – mehr brauche ich manchmal nicht. Oder eben wie hier, schwarze Buchstaben auf virtuellem weiß.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich begleitet. Nur so, zum Spaß. Weil es eben  noch kleine Fische im großen Ozean gibt.

Eure Isabel