Lieblingskombi: Weiß trifft auf blau

Ein Blick auf meinen Instagram-Feed verrät: Derzeit greife ich fast ausschließlich zu zwei Farben: Blau und weiß.

Langweilig? Nennen wir es lieber klassisch. Weiß ist nicht nur für mich ein jährlicher Dauerbrenner wenn es um Sachen Sommermode geht. Ich persönlich bevorzuge gerade bei warmen Temperaturen fließende Kleider, Leinen-Tuniken oder auch leichte Blazer in weiß oder auch Creméfarben. Was einfach immer dazu geht: Blau. Bei dieser Farbkombi muss nicht immer ein maritimer All-Over-Look herauskommen. Blau und weiß können so viel mehr und sehen vor allem zu leicht gebräunter Haut besonders schön frisch aus.

Das schöne an Blau: Es gibt so viele verschiedene Nuancen! Was mir besonders gefällt: Weiß zu Jeans oder, wie hier, auch ruhig mal einen Komplett-Look in blau.

Ihr braucht noch Inspirationen? Dann schaut doch mal hier,  hier oder hier vorbei. Mehr Looks seht ihr auf meinem Instagram-Account. Schaut gerne mal vorbei.

Und nun lasse ich die Bilder sprechen und verabschiede mich – ganz untypisch – mit diesen kleinen Text.

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Mehr ist mehr

Als ich anfing mich für Mode zu interessieren, konnte man noch mit einer schönen Tasche, auffälligem Schmuck oder einfach gut sitzender Kleidung punkten. Heutzutage braucht es schon mehr. Ich bin ein großer Streetstyle-Fan und durchforste seit meiner Jugend regelmäßig Pinterest und Co nach tollen Kombinationen, besonderen Details oder neuen Trendfarben. Was in letzter Zeit auffällt: Mehr ist mehr – was nicht unbedingt schlimm sein muss, auch bei meinen Stylings könnte man das oft denken. Doch ich meine keinen übermäßigen Schmuck, keine gewagten Farben oder Mustermix. Ich rede von ALLEM. Und zwar auf einmal. Alles, was derzeit IN ist, wird getragen. Zusammen. It-Bag zu auffälligen, brand-bestickten Teilen, großen Schmuck, Taillengürteln und Dad-Sneakern.

Doch wer soll das tragen?

Doch nicht das modebewusste Mädchen von nebenan.

Nach meiner Bildrecherche stelle ich mir die Frage: Ist normal weg vom Fenster? Muss es immer noch knalliger, noch außergewöhnlicher sein?

Willst du gelten, mach dich selten?

Selten-überladen?

Was ich mir wünsche: Tragbare Styles. Gut sitzende, qualitativ hochwertige Mode. Der gewisse Dreh soll nicht fehlen und von auffälligen Accessoires will und kann ich mich nicht verabschieden. Das meine ich auch gar nicht.

Ich frage mich nur, ob uns der gute Geschmack abhanden gekommen ist. Wir sind immer auf der Suche nach dem Besonderen, jeder will aus der Masse herausstechen. Und das ist durch Instagram und Co gar nicht so einfach.

Individuell, individueller, am individuellsten. Das gesunde Maß liegt irgendwo dazwischen. Doch wer spricht schon von der Mitte? Niemand mehr!

Und so schwappt dieser Anti-Normal-Trend schnell auch in andere Bereiche über. Zum Beispiel in Sachen Figur: Die großen Blogger sind nicht mehr die Mädchen von nebenan, die ihre Outfits unbedarft ins Internet stellen. Die Blogger von heute könnten direkt für die Modenschauen, bei denen sie in der Front Row sitzen, als Model arbeiten. Groß, dünn, schön. Oder man dreht den Spieß um und schlägt sein Lager in der Plus-Size-Schiene auf. Entweder oder. Nur noch so scheint es zu laufen. Oder könnt ihr mir auf Anhieb einen Influencer mit „Normalo“-Maßen 36-40 nennen?

Nein? Tja. Normalität ist eben scheinbar out. Somit wahrscheinlich auch dieses Outfit. Blue Jeans zu weißer Bluse. Dass die Tasche und mein neuer Schmuck das Ganze etwas auffrischen, geht wohl in heutigen Zeiten unter. Zu „normal“ ist der Look.

Doch so möchte ich (manchmal) sein. Und solche Styles wünsche ich mir mehr. Tragbar. Vielleicht auch normal, nichts weltbewegendes. Aber schön. Stimmig. Geschmackvoll. Tragbar für dich und mich.

Ich möchte die ausgefallenen Kombis natürlich nicht missen – versteht mich nicht falsch. Auch ich steche gern mal heraus und schaue mir die kreativen Ausbrüche der Designer und Fashionistas an. Doch nicht alles ist für den Alltag übernehmbar. Ich wünsche mir, dass wieder beides geht – dass wieder beides gezeigt und geliebt wird.

Denn mal ehrlich: Manchmal ist doch ein schwarzer Kaffee, ohne alles auch besser, als der Toffee Nut Latte von Starbucks, oder?

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Hose und Jacke – Levi’s

Oberteil – H&M

Schuhe – Puma

Leise

In letzter Zeit war ich sehr still – nicht nur auf dem Blog, sondern auch im Alltag. Zumindest kam es mir so vor. Ich neige dazu, mit meinem Umfeld über Sorgen und Ängste reden zu müssen. Ich versuche mich dabei an meine Familie und nahe Freunde zu halten, doch manchmal müssen auch vor anderen die Gedanken raus. Andere gehen in die Beichte, ich verplapper mich auf der Arbeit, in der Kaffeepause, in der Uni.

Das ist eine Angewohnheit, die nicht immer gut, doch reinigend ist. Vielleicht überfordere ich damit meine Mitmenschen, doch was bei anderen Antidepressiva sind, ist für mich mein Mitteilungsbedürfnis.

Ich mag andere damit verblüffen, aber oft öffnen sich meine Gesprächspartner dann selbst und man sieht: Die Welt ist nicht nur dunkel. Nicht nur man selbst hat Gewicht auf seinen Schultern lasten. Sondern auch die Anderen. Und das ist ok. Sehr ok sogar.

Ich weiß nicht wann oder ob ich überhaupt leiser geworden bin. Mir kommt es jedenfalls so vor. Vielleicht, weil meine Gedanken sich immer wieder in Kreisen drehen. Ich zermartere mir über die immer gleichen Dinge den Kopf. Vielleicht will ich die anderen damit nicht langweilen.

Oder ich schäme mich, weil ich meine Probleme nicht lösen kann.

Dabei ist es doch ok, wenn mal etwas nicht klappt.

Sehr ok sogar.

Im Inneren weiß ich das, aber so richtig verankern will sich diese Weisheit noch nicht.

Auf die Gefahr hin, dass andere mich für selbstüberzeugt oder gar arrogant halten mögen: In meinen Augen war ich immer die, bei der (scheinbar) alles klappt. Ich weiß um meine Baustellen und um mein Inneres. Doch nach außen hin funktionierte immer alles. Job, Uni, gute Noten, Hobbys, Sport. Ich bin die, die alles im Griff hat.

Und auf einmal war ich das nicht mehr.

In meinem Kopf. 

Ich komme mit manchen Dingen nicht zurecht, einige andere Sachen bleiben auf der Strecke. Kurz: Zurzeit fühle ich mich ausgelaugt. Ausgebrannt. Leise. Und eigentlich müsste ich wissen, dass das ok ist. Sehr ok sogar. „Ich bin ja keine Maschine“, um Tim Bendzko zu zitieren. Das kommt da oben schon an, in meiner Mitte aber nicht.

„Das Herz lässt sich nicht so leicht beeinflussen, der Kopf dagegen ist leicht zu überzeugen“, um auch „Frozen“ ins Spiel zu bringen.

Um mir selbst zu zeigen, dass man nicht immer auf der Überholspur sein muss, sondern auch mal am Seitenstreifen halten kann, schreibe ich euch diese Zeilen.

Und möchte wissen: Wie geht es euch? Ist bei euch immer blauer Himmel, oder zieht auch mal Nebel auf?

Lasst es mich wissen. Denn still sein ist doch nicht so unser Ding. Und funktionieren wie eine Maschine doch auch nicht, oder?


Zu diesen Alltags-Gedanken, hier ein Alltags-Outfit, dass ich in der letzten Zeit sehr gern getragen habe. Ein wenig sieht man meinem Blick und auch meinem Stil die derzeitige Gefühlswelt an, oder? Was meint ihr? Oft sind ja nicht nur unsere Augen, sondern auch unsere Kleidung Fenster der Seele.

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Shirt – H&M

Blazer – Mango

Jeans – Edited

Tasche – Topshop

Schuhe – Puma

It’s all About Vintage

Fashion meets Geschichte: Ich wäre gern eine Zeitreisende. Schon unzählige Male habe ich mir vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn ich mich durch einen bloßen Fingerschnipp ins Paris der 20er Jahre transportieren könnte. Stylingtechnisch würde ich mich in Marion Cottilard aus „Midnight in Paris“ verwandeln. Und wenn mir diese Zeit dann doch überdrüssig wird (was, wenn wir ehrlich sind, wahrscheinlich nie passieren würde), könnte ich mich schnell in’s Flower-Power-Hippie-London beamen.

Mode ist toll. Doch Mode mit Geschichte? Das hat noch einmal einen ganz besonderern Reiz. Zwei meiner Leidenschaften vereint – besser geht kaum. Vor allem, wenn man kleine Designerschätzchen für einen Bruchteil des einstigen Preises ergattern kann. Denn ja, es gibt sie: Die Vintage-Schätze, nach denen sich jede Fashionista die Finger leckt. Persönlich bin ich selbst erst im vergangenen Jahr auf den Secondhand-Geschmack gekommen – habe seit dem aber ordentlich zugeschlagen. Doch wie so oft, war auch hier der Anfang schwer. Denn die besten Vintage-Teile liegen nicht auf der Straße. Es braucht Zeit, Geduld und eine ordentliche Recherche, um fündig zu werden.

Bist auch du neugierig geworden? In diesen Post teile ich meine Erfahrungen mit euch und plaudere aus dem Nähkästchen, wo ihr bedenkenlos nach Lust und Laune shoppen könnt – ohne die Gefahr, auf Fakes reinzufallen.

In diesem Sinne: Auf die Shopping-Bags, fertig, los!

Der Tommy-Hilfiger-Blazer

Eigentlich wollte ich letzten Sommer gern nach London. Oder Amsterdam. Vielleicht auch wieder Paris. Hauptsache raus aus Deutschland. Am Ende wurde es „doch nur“ München. Anfangs etwas enttäuscht, entpuppte sich dieser Urlaub als einer meiner schönsten und ich habe mich – wie ihr wisst – augenblicklich in die bayrische Hauptstadt verliebt.

Bereits vorab lauschte ich immer wieder Berichten, wie grandios man in München shoppen kann – vor allem Designermode aus zweiter Hand. Also recherchierte ich im Vorfeld und plante unsere Aktivitäten um die verheißungsvollsten Läden herum. Klingt verrückt – ist es vielleicht auch. Aber wahrscheinlich hört sich das Ganze extremer an, als es wirklich war. So wollte ich unbedingt im kleinen aber feinen Lädchen iki M. stöbern – das befindet sich in der Maxvorstadt. Also plante ich vorher einen Spaziergang über den Nordfriedhof ein und suchte uns ein nettes Lokal für den After-Shopping-Latte-Macchiato aus (Klick hier, um mehr zu erfahren). Auf dem Weg zu Schloss Nymphenburg lag die Boutique „Kleiderpracht“ und unseren ausgiebigen Flohmarkt-Besuch verbanden wir mit einer Runde durch den Olympiapark.

Lange Rede kurzer Sinn: Quasi täglich entfuhren mir entzückte Schreie, wenn ich wieder ein kleines Schnäppchen ergatterte. Und am Ende erwies es sich als wirklich glücklicher Umstand, mit dem eigenen Fahrzeug und nicht mit Zug, Flugzeug oder Co unterwegs zu sein: Meine Koffer gingen vor lauter neuer Lieblingsteile nicht mehr zu – aber das Auto bot zum Glück genug Stauraum.

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Mein liebstes München-Souvenir: Dieser Tommy-Hilfiger-Blazer. Für gerade einmal 30 Euro.

Escada Couture

Drei, zwei, eins, Meins! Kleine Zeitreise in die Kindheit: Meine Mama war früher leidenschaftlich gern auf Ebay unterwegs. Ich weiß noch, wie sie regelmäßig Bücherpakete für mich kleine Leseratte ersteigerte und ich jedes Mal ganz aus dem Häuschen war, wenn die Mission erfolgreich war. Jahre später hab ich Ebay wieder neu für mich entdeckt.

Ich wohne in einer Kleinstadt und auch in den nächst-größeren Orten ist das Angebot an hippen und gut gefüllten Vintage-Läden klein. Also stöberte ich Ende letzten Jahres auf Ebay und fand diesen Escada-Couture-Blazer über EbayPlus. Die Ware wird dort auf Echtheit, sowie Zustand geprüft und kann – im Falle, dass man doch nicht zufrieden ist – problemlos zurückgegeben werden.

Wie tief ich für dieses außergewöhnliche Teil in die Tasche greifen musste? 38 Euro.

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Ein Traum wird war – Chanel zieht ein

Oft werde ich gefragt, warum ich von Chanel träume. Erst einmal sei gesagt: Ich träume nicht NUR von großen Labels und Mode. Aber wie viele andere auch, drückte auch ich mir als junges Mädchen die Nase an den Chanel-Schaufenstern platt und sah mich mit einer der Taschen durch die Stadt flanieren.

Die beiden ineinander verschlungenen C’s, die Weltspitze im Fashionbereich: Chanel – für mich hat dieses Wort nahezu magische Kräfte.

Denn Frauen, die Chanel tragen….Wer sind sie? Was machen sie beruflich? Residieren sie in einer schicken Altbauwohnung in Saint-Germain-des-Prés? Essen sie ihr Croissant allmorgendlich im Café de Flore? Flanieren sie danach durch den Jardin des Tuileries? Es bleibt ein Mysterium. Doch eins weiß ich: Ich möchte zum Club dazugehören…

Also legte ich jeden Monat eine kleine Summe auf die Hohe Kante. Chanel-Ohrringe sollten es werden. Doch das eine Modell, dass ich mir in den Kopf gesetzt habe, fand ich nicht. Also sah ich mich Second-Hand um, auch wenn ich dann auf das schöne Kauferlebnis verzichten musste.

Auf Vestiaire Collective wurde ich schnell fündig. Klassische, schnörkellose, verschlungene C’s in Gold. Wie neu, ohne auch nur eine Gebrauchsspur und in Originalverpackung.

Der reibungslose Ablauf und schnelle Versand ließen mich Blut lecken. Das Resultat: Nur zwei Monate später zog ein Chanel-Ring bei mir ein.

Ob ich nun zum Club gehöre? Wer weiß das schon.

Wer weiß schon, was oder wer eine Chanel-Frau ist…

Multicolor Armbänder von Aigner

Mein Neuzugang: Mit der Liebe zu München wuchs auch das Interesse an Aigner. Eher durch Zufall entdeckte ich vergangene Woche diese Armbänder auf „Mädchenflohmarkt“.

Die Zauberwörter: Neu und ungetragen. Diese zwei kleinen Wörtchen und das Design ließen mein Herz höher schlagen.

Für 40 Euro sind die handbemalten Schmuckstücke aus Leder bei mir eingezogen. Das Bild vor meinen Augen: Sommer, Sonne, flatternde Kleider und diese leichten Basic-Armbänder.

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Psssst: Auch ich verkaufe regelmäßig Schätze aus meinem Kleiderschrank auf Mädchenflohmarkt. Schaut gerne mal hier vorbei.

Zusammengefasst…

Kann ich euch aus eigener Erfahrung diese Shops wärmstens empfehlen:

EbayPlus

Mädchenflohmarkt

Rebelle

Vestiaire Collective

In meinen München-Post findet ihr zudem eine kleine Auswahl an Second-Hand-Läden, die ich selbst besucht und für gut befunden habe.

 

 

Wellnessurlaub im Zillertal

Ich möchte Ruhe. Entspannung. Tief ein- und wieder ausatmen. Und wenn ich mal die Zeit dafür habe? Dann gelingt es mir nicht. Zum Verrücktwerden, oder? Ich habe im schönen Zillertal vielleicht nicht so viel geruht wie ich wollte, doch das machte die Tage nicht weniger wertvoll. Denn die Berge und ich? Das passt zusammen – wie Arsch auf Eimer, wie man so schön sagt. Das sieht man mir nicht an? Das überrascht? Ja wieso eigentlich? Beim Wandern habe ich ja keine Blüschen und Kleider an.

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Unser Hotel

Wellness meets Sport: Das „Hotel Held“ (click here) in Fügen ist für mich wie ein kleiner, wahr gewordener Traum. Nach sechsstündiger Autofahrt und einen kleinen Nickerchen, öffnete ich meine Augen und wähnte mich im Paradies. Klingt übertrieben? Vielleicht, aber für mich hat es sich in diesem Moment wirklich so angefühlt. Vielleicht lag es an der stressigen Zeit, die hinter mir liegt. An den vielen Hausarbeiten und Projekten, die ich mir gleichzeitig aufhalste. Doch plötzlich entspannten sich meine Schultern, mein Wirbelsturm im Kopf legte sich und in mir kam ein Gefühl tiefster Zufriedenheit auf. So muss es sich anfühlen, wenn man seine innere Balance wiedergefunden hat. Was für mich Berge sind, ist für andere vielleicht das Meeresrauschen. Wenn ich hoch zu den weiß getünschten Gipfeln schaue, kommen mir meine „Probleme“ auf einmal ganz, ganz klein und lächerlich vor. Was diese Berge schon für Stürme überlebt und Katastrophen gesehene haben. Nichts konnte sie erschüttern. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was es mir für eine Kraft geben würde, wenn ich diesen Anblick jeden Tag genießen könnte.

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Im Hotel angekommen zog ich mir zuallererst meinen Badeanzug über und verabschiedete mich in den Wellnessbereich. In einen der drei Ruheräume (Heubetten-, Panorama-Zirben-, und Salzruheraum) machte ich es mir dick eingemummelt, mit Blick auf die Berge, einem guten Buch und köstlichen Tee gemütlich. Danach schwamm ich meine Runden (Bewegung muss jeden Tag sein) und ließ meinen ersten Wellnesstag in zwei der sieben Wohlfühlsaunen ausklingen. Mein Favorit war hierbei definitiv die Hüttensauna. In einen kleinen Holzhäuschen – was optisch an eine Almhütte hoch in den Bergen erinnerte – konnte man wirklich die Zeit vergessen. Wer mutig genug ist, kann anschließend in einen großen Holzbottich mit eiskaltem Wasser springen.

Ich spürte während unseres Urlaubs, wie wichtig Wellness und Me-Time doch ist. Nicht nur meinem Äußeren tat das ausgiebige, tägliche Wohlfühlprogramm gut, auch meine Seele fühlte sich gestreichelt. Mir ging es von Tag zu Tag besser.

Abends freute ich mich immer auf das 4-bis 5-Gänge-Menü. Jeden Tag konnten wir zwischen mehreren Gerichten wählen. Die Portionen waren klein, aber exquisit – ich habe lange nicht so gut gegessen.

Was tun im Zillertal?

Wandern – das ist meine erste Antwort. Wir liefen täglich bis zu 25.000 Schritte – zu Fuß erkundet sich die Welt einfach am besten. Als großer Fan der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ pilgerten wir zu den bekanntesten Drehorten in Going und Ellmau. So konnten wir den „Gruberhof“ und die Arztpraxis von innen besichtigen. Das Schöne daran war, dass wir viele Leute kennenlernten, die unsere Leidenschaft zu den Bergen teilten. Man kam mit so vielen herzlichen, interessanten Menschen ins Gespräch – es war, als gäbe es in den Bergen keine negativen Energien, keine schlechte Laune, keine Weltkatastrophen. Für ein paar Tage waren wir fern von allem Übel, das sich derzeit auf unserer Erde abspielt.

Am Mittwoch machten wir uns ganz früh am Morgen auf, um zum Harter Wasserfall zu wandern. Zwar musste man von unserem Hotel aus nur etwa eine Stunde Wanderweg einrechnen, aber der hatte es in sich! Der Weg ging 90% der Zeit steil bergauf – perfektes Po- und Beintraining also. Der Anblick, wenn man denn dann (endlich) am Ziel angekommen war, machte aber alle Anstrengung wieder gut.

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Unser Urlaubsort Fügen selbst lässt sich am besten mit „klein, aber fein“ beschreiben. Wir spazierten oft in das Städtchen und bewunderten die schönen Häuser, mit ihren prächtigen Balkonen und schönen Gärten. Im Zentrum selbst finden sich viele entzückende Cafés und liebevoll eingerichtete Boutiquen. Wie so oft im Urlaub, ließ ich mich modisch vom Stil der Einheimischen inspirieren. Die Zillertaler Damen sind traditionsbewusst, praktisch, aber dennoch sehr modisch. Ich habe viele moderne Interpretationen von Trachten gesehen, die auch im alltäglichen Leben stolz getragen wurden. Auch sah ich viele Boots mit verspielten Details, wie Perlen und Strass und zahlreiche dicke, überlange Mäntel und Parkas. Ich selbst fand für mich eine kürzere Fake-Fur-Jacke. Meine Schwester konnte ich damit zwar nicht überzeugen, mich selbst erinnerte sie jedoch schmunzelnd an die Damen in Kitzbühel.

Auch während unserer kleinen Shoppingtour kamen wir oft mit den verschiedensten Menschen ins Gespräch. Bei uns zuhause würde das nie passieren. Hier scheinen die Leute wirklich viel offener, freundlicher und ehrlich interessiert an ihren Mitmenschen zu sein. Das machte unseren Urlaub gleich noch einmal schöner, weil wir uns Tag für Tag von der Herzlichkeit der Leute anstecken ließen.

Um unseren Urlaub nicht so plötzlich enden zu lassen, legten wir auf unseren Heimweg noch einen Stopp am Tegernsee ein. Mit einen Latte Macchiato in der Hand erkundeten wir die Gegend und wieder einmal war ich einfach nur total baff, wie wunderschön ein Ort sein kann.

Fazit

Hier kann man durchatmen. Zu sich selbst finden. Die Batterien wieder aufladen. Diese Urlaubswoche fühlte sich wie eine ausgiebige Yoga-Session an. Ich begab mich (unbewusst) auf die Suche nach meiner inneren Balance und fand sie. Ich weiß nun, dass ich mich im Alltag nicht oft genug selbst auf den Zettel habe. Es wurde einfach Zeit, dass ich mich selbst mehr wahrnehme, mir Gutes tue, meine eigene Seele streichle. Das gelang mir hier im Zillertal überraschend gut – ich hatte viel Zeit, um die Gedanken kreisen zu lassen und war gezwungen, mir selbst auch mal genug zu sein. Und das tat gut – verdammt gut! Und ich weiß nun auch, dass es für mich nicht reicht, nur einmal im Jahr in den Bergen zu sein. In Gedanken plane ich schon den nächsten Kurzurlaub. Vielleicht über Silvester?

 

Life Update

Das Herbstkind in mir ist erwacht. Vielleicht liegt es am ewigen Sommer, aber dieses Jahr bin ich besonders auf Winter eingestellt. All meine Sommersachen sind aus dem Kleiderschrank verbannt, auf meiner Kommode reihen sich Duftkerzen aneinander, ich genieße die ersten Lebkuchen und auch in meinem Bücherregal hält der Herbst Einzug. Ich freue mich auf lange, gemütliche Abende und eine entschleunigte Zeit. Denn nach fünf umfangreichen Hausarbeiten und vielen Arbeitstagen, freue ich mich auf etwas Ruhe und Besinnlichkeit. Geht es Euch auch schon so?
Was ich in den letzten Tagen gemacht habe und was demnächst ansteht, seht ihr hier:

Gelesen

Ich bin eine leidenschaftliche Leserin, aber in den letzten Wochen habe ich aufgrund der vielen Hausarbeiten kaum ein Buch gelesen. Dafür brenne ich jetzt besonders sehr darauf „Die Schwestern von Mitford Manor“ zu lesen. Was ich mir erhoffe? Eine gelungene Mischung aus „Die sieben Schwestern“, „Downton Abbey“ und Agatha Christie.

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Netflix

Zeit für’s Herz: Dadurch, dass ich in der letzten Zeit viel um die Ohren hatte, brauchte ich etwas für die Seele. Etwas zum Entspannen und Runterkommen. Meine Medizin: „Call the Midwife“. Es ist noch eine Untertreibung, wenn ich schreibe, dass ich diese Serie liebe. Sie hat alles, was ich brauchte: Dramatische Geschichten, die zum Großteil auf wahren Fällen beruhen, tolle, gut durchdachte Charaktere, eine Wohlfühl-Atmosphäre und Spannung, ohne, dass man zu sehr nachdenken muss.

Meine Empfehlung also: Schaut unbedingt mal rein! Und für alle, die nicht genug bekommen können: Lest die Bücher von Jennifer Worth. Gut geschrieben, nicht zu verkitscht, aber absolut fesselnd.

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Und das Beste zum Schluss: Gerüchten zufolge wird die 6. Staffel noch diesen Herbst auf Netflix zusehen sein!
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Nachdem ich in kurzer Zeit alle fünf verfügbaren Staffeln geschaut habe, musste natürlich etwas Neues her. Derzeit versuchen Tom und ich uns an „The Frankenstein Chronicles“ – also etwas Düsteres, passend zur Jahreszeit. Noch kann ich nicht wirklich viel sagen, aber ich werde berichten.

Sport

5 Monate täglich Sport. Ja – ich kann voller Stolz sagen, dass ich das (bis auf 4 Tage krankheitsbedingter Pause) geschafft habe. Besonders gern schiebe ich die Workouts von Pamela Reif in meinen Tag ein. Früh vor der Arbeit oder am Abend vor den Zu-Bett-Gehen.

Momentan motivieren mich verschiedene Challenges besonders. Diese hier habe ich zusammen mit meiner Familie durchgezogen. Die nächste kommt auf jeden Fall! Außerdem haben wir uns für den Herbst vorgenommen, mindestens einmal die Woche schwimmen zu gehen. Ich glaube, das ist besonders jetzt im Winter eine gute und angenehme Möglichkeit, um fit und ausdauernd zu bleiben. Das Beste: Danach geht es ab in die Sauna 🙂

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Gekauft

Gar nicht so viel: Ich konnte lediglich nicht an diesen Zara-Blazer vorbeigehen, den ihr bereits im letzten Post gesehen habt. Ich liebe, liebe Bouclé-Jacken – nun habe ich auch endlich ein helles Modell gefunden.

Außerdem landeten diese Ohrringe und die Libellen-Kette in meinem Einkaufskorb. Eigentlich wollte ich in meiner Mittagspause nur schnell etwas essen, doch wie es das Schicksal so will, blieb ich am Schaufenster hängen und verguckte mich schlagartig in diesen adretten Schmuck.

Und nun zum Highlight: Ich habe ihn – den Lippenstift, den Meghan Markle am liebsten trägt. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass hier alle Marketingstrategien aufgegangen sind. Und auch ich muss zugeben, dass Adel bei mir einfach immer zieht. Doch tatsächlich habe ich schon sehr lange den schönen Nudeton auf Meghans Lippen bewundert und als ich eines Tages las, dass es sich hierbei um den Charlotte Tilbury Lippenstift in der Farbe „Victoria“ handelt, musste ich zugreifen. Der Clou: Nicht nur bei Meghan ist der Ton beliebt, auch Victoria Beckham, nach der diese Nuance übrigens benannt wurde, soll ihn regelmäßig tragen.

Leseliste

Herbstzeit ist Lesezeit: Nun, da wieder einige ruhige Wochen auf mich zukommen, habe ich mir eine kleine Leseliste erstellt. Im Herbst darf es literarisch ruhig mal etwas düsterer zugehen. Ganz oben auf meiner Must-Read-List: Mein erster Agatha-Christie-Roman! Ganz klassisch möchte ich mit „Mord im Orientexpress“ anfangen, oder würdet ihr mir ein anderes Buch zum Einstieg empfehlen?

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Wohin?

Urlaub, ich komme: Für mich geht es am Montag in die Berge. Um genauer zu sein: Nach Fügen. Ich freue mich wie ein Schneekönig auf ein paar Tage Erholung. Wir übernachten im Wellnesshotel Held, in dem wir auch schon letztes Jahr nächtigten. Dort will ich meine Batterien wieder neu auftanken. Das bedeutet: Viel Wellness, Sport, aber auch ganz, ganz viel Nichts-Tun.

Was sonst so los war:

Für mich ging es am 22. September mal wieder auf den Laufsteg. Dort durfte ich unter anderem für den syrischen Haute-Couture-Designer Aziz Harbak laufen. Seine Mode hat mich wirklich umgehauen: Feminine Schnitte, die den weiblichen Körper perfekt in Szene setzen, sinnliche Farben und Stoffe, sowie ein Hauch Nostalgie. Außerdem durfte ich mich in einen hautengen Kleid, wie eine waschechte Braut fühlen. Ein schöner Ausflug in die Glamour-Welt!

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Was werden nur die Anderen denken?

Ein Samstagabend: Ich liege schon im Bett, habe es mir gemütlich gemacht: Duftkerzen brennen, ein aufgeschlagenes Buch wartet geduldig auf meine Aufmerksamkeit, das grelle Licht des Laptops leuchtet mich noch an – bis eben saß ich noch an einen Blogpost und wollte die frisch geschossenen Bilder bearbeiten. Auf die Fotos bin ich heute besonders stolz: Outfit und Location harmonieren, das Licht haben wir besonders gut abgepasst. Ich greife zum Handy, möchte noch schnell ein letztes Foto auf Instagram posten. Doch plötzlich halte ich inne. Von Gemütlichkeit keine Spur mehr. Die Geister der Nacht haben mich wieder einmal eingeholt.

Die Geister der Nacht – das sind Zweifel, mangelndes Selbstbewusstsein und die Stimmen der Anderen. Was werden meine Follower nur denken, wenn ich heute schon wieder ein Outfitbild hochlade? Finden sie mich eingebildet, selbstverliebt, kamerageil? Oder freuen sie sich über ein kleines Update, ein Lebenszeichen von mir? Sehen sie die harte Arbeit hinter diesem schlichten Bild? Oder beachten sie mich gar nicht und scrollen im Feed weiter nach unten?

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Nachts sieht alles negativer und düsterer aus – klar. Aber liegt es vielleicht gar nicht an der Tageszeit, sondern schlicht an mir und meinen kleinen Geistern, dass ich so zusammenzucke? Kaum einer wird merken, dass ich so mit mir kämpfe, dass so viele Gedanken auf einmal in meinem Kopf herumwirbeln. Aber so ist es: Ich kann nicht einfach tun und lassen was ich will. Bei allem was ich tue, bewegt mich vor allem eins:

Ich wünsche, dass Sie mich mögen. Dass niemand da draußen etwas schlechtes über mich denkt.

Und das grenzt mich ein. Ich baue mir einen eigenen Zaun, den ich nicht überwinden kann. Keiner da, der mir mit einer Räuberleiter hilft. Denn dieses Problem – das muss ich allein überwinden. Ganz allein. Nur stellt das für mich momentan eine schier unmögliche Aufgabe dar. Denn das Problem – das bin ich.

Ich weiß insgeheim ganz genau, dass es ein Utopie ist, von jedem gemocht zu werden. Und ganz am Rande: Möchte ich von Personen geliebt werden, die ich selbst nicht mag? Macht das Sinn? Nein, aber ich wünsche es mir dennoch. Und das verstehe ich nicht. Ich verstehe mich in diesem Punkt nicht. Und kann trotzdem nichts ändern…

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Vor einigen Tagen führte ich eine sehr interessante Unterhaltung: Es ging darum, dass bei mir nach außen hin alles vermeintlich perfekt wirkt. Freundliche Bilder, regelmäßige Reisen, hier und da neue Klamotten. Natürlich – wir stellen nur Bilder auf Instagram, die uns selbst gefallen. Aber dennoch ließ mich die Aussage nachdenken: Ich bin sehr zufrieden, wie alles ist. Ich mag mein Studium, meinen Nebenjob,  ich pflege meine vielen Hobbys, habe eine tolle Familie und einen Freund – mein Leben ist abwechslungsreich und erfüllt, vielleicht erfüllter als das der meisten Anderen. Doch trotzdem fühle ich mich oft so zerrissen. Kämpfe mit Selbstzweifeln, großen Unsicherheiten – kurz: Ich bin gefangen. Und wie schon gesagt: Ich bin selbst Schuld. Weil ich zu viel auf die Meinung der Anderen gebe.

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Vielleicht hatte ich deshalb das große Bedürfnis, mich meiner Gesprächspartnerin zu öffnen. Und klaren Tisch zu machen. Das eben auch ich mit Unsicherheiten kämpfe, dass ich große Zweifel habe und manchmal gar nicht so toll finde, was ich mache. Und ich hatte das Bedürfnis zu erzählen, wie es dazu kommt, dass ich so bin, wie ich bin. Andere sehen vielleicht nur die vielen Fotos und nehmen an, ich sei selbstverliebt. Dabei ist das Fotografieren und Fotografiert-Werden zu Hobby und Therapie für mich geworden. Weil ich mich durch Fotos und Mode ausdrücken kann – ich kann zu den Menschen werden, der ich gern sein will. Mode macht mich selbstsicherer und hilft mir, endlich mit mir im Reinen zu sein. Und es mag oberflächlich klingen, aber sobald ich schöne Fotos sehe, die aufwendig geplant wurden, löst das in mir Glücksgefühle und Stolz aus. Denn diese Fotos sind eben keine Schnappschüsse – das sind kleine Shootings. Vorab suchen wir Locations, ich plane das Outfit – wäge ab, ob es zum Hintergrund passen wird oder nicht, wir diskutieren, zu welcher Tageszeit die idealsten Lichtverhältnisse herrschen. Und soll ich Euch mal was sagen? Das macht mir verdammt viel Spaß. Und deswegen möchte ich die Bilder anschließend gern posten – doch diesem Schritt folgt der Gedanke, dass ich mich für meine Fotos rechtfertigen möchte. Weswegen ich schon wieder darauf zusehen bin, dass das nichts mit Selbstverliebt-Sein zu tun hat, dass das einfach mein Hobby ist – und mein kleiner, eigener Weg meine Unsicherheiten zu therapieren.

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Doch insgeheim weiß ich, dass diese Erklärungen nichts nützen würden. Denn – es ist traurig, ich weiß – die Leute sehen oft nur das, was sie sehen wollen. Und meine Rechtfertigungen blieben ungehört. Das sollte für mich ein Grund mehr sein, einfach das zu machen, was ich will – ohne dauernd an die Anderen zu denken. Und meistens veröffentliche ich auch wirklich alles, was ich möchte. Ich muss nur jedes mal einen inneren Kampf überwinden. Ich bin eine Kriegerin gegen mich selbst. Mit gezogener Waffe stürze ich mich ins Feld und versuche diese dummen Gedanken kalt zu machen.

Ich glaube nicht, dass das viele schaffen. Aber ich weiß, dass Einige solche Kämpfe mit sich führen – nicht nur ich. Und ich bin verdammt stolz, dass ich mich oft genug nicht von ihnen unterkriegen lasse und am Ende doch das mache, was ich will. Doch viele tun das nicht: In letzter Zeit habe ich so oft den Eindruck, dass die Menschen um mich herum nur so sind, wie sie sind, weil sie denken, dass es anderen gefällt. Sie kreieren eine Person, die von anderen – so nehmen sie an – bewundert und akzeptiert wird. Doch hauptsächlich spielen sie den Großteil ihres Alltags eine Rolle und verfolgen Ziele, die vielleicht die Anderen gut finden, sie aber in ihren tiefsten Inneren nicht. Sie sagen Sätze, die in den Ohren vieler Menschen toll klingen mögen, ihre Meinung sieht aber eigentlich ganz anders aus. Und eigentlich interessieren sie sich gar nicht so sehr für die Erderwärmung – aber sie posten es, weil die Anderen sie dafür bewundern werden.

Ich glaube, dass diese Personen oft selbst nicht bemerken, dass sie für die Anderen und nicht für sich selbst leben. Aber irgendwann kommen sie an einen Punkt, an dem es ihnen wie Schuppen von den Augen fällt. Und was machen sie? Sie leben weiter – und ändern vielleicht nichts.

Ein Thema das mich sehr beschäftigt. Das mich fragen lässt: Bin ich auch so? Ich erzähle es Euch ein anderes Mal.

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Hier seht ihr übrigens die Fotos, über die ich geschrieben habe. Und ich zeige sie Euch. Hier. Und auf Instagram. Pinterest sowieso. Wisst ihr warum? Weil sie Mühe gekostet haben. Weil sie mich stolz machen. Und vor allem: Weil sie mir gefallen. Egal, was andere denken werden. Denn in dieser Schlacht hab ich über mich selbst gesiegt.


Jeans – Levi’s

Blazer – Zara

Bluse – Zara

Schuhe – Puma

Schmuck – teils Vintage

Fotos: Tom Herold (click here)